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Zum Ende der Seite springen Spielthread - "Tabula Rasa"
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Lienne Lilith Lienne Lilith ist weiblich
Schülerin

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Nach auÃen hin gelangweilt wie meist, aber unter den schweren Lidern und ihren langen schwarzen Wimpern hellwach, wie ebenfalls meistens, wanderten Bellatrix´ Augen über die Köpfe der Schüler in der GroÃen Halle.
Der Einteilungs-Zeremonie hatte sie eher beiläufig Beachtung geschenkt... sie konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass diese neuen Minis für sie in ihrem letzten Jahr eine erwähnenswerte Bedeutung haben könnten, wen scherte es da, welchem Haus man sie zuteilte.
Stattdessen musterte sie lieber die Schüler, die sie kannte... gerade die, die ihr ein Dorn im Auge waren.
Ihr Blick lag kurz auf den Schülern am Gryffindor-Tisch, als der Potter-Junge sich nicht gerade in gemäÃigtem Ton beschwerte, weil er anscheinend kurz vorm Hungertod stand... nun â nicht nahe , soweit es Bellatrix anging. Von dieser Unsäglichkeit auf zwei Beinen neben ihm, mit dem sie sich auÃerdem ihren Nachnamen teilen musste, ganz zu schweigen... allerdings entlockte es ihr nicht einmal ein verächtliches Schnauben, zuviel des Aufwands für solche Minderwertigkeiten.
Dennoch huschte ihr blick ganz automatisch zu Severus an ihrem Tisch.
Dass zwischen ihm und diesem unerträglichen Vierer-Gespann Potter, Sirius, Lupin und.... diesem anderen nichtssagenden Jungen, dessen Name sie sich nicht einmal zu merken versuchte, eine echte Feindschaft herrschte, war nicht gerade ein Geheimnis.
Doch Severus´ Miene war wie üblich neutral-abweisend, lächeln sah man ihn ohnehin fast nie. Hatte sie ihn überhaupt schon bewusst lächeln gesehen?
Sie könnte es nicht einmal mit Sicherheit sagen.

Innerlich seufzend schob sich Bellatrix eine ihrer dunkel-schimmernden Haarsträhnen zurück, und dabei fiel ihr Blick auf den, der direkt ihr gegenüber saÃ.
Lucius.
Von dem sie gerade noch sehen konnte, dass er wiederum seinen Blick abwandte â nicht von ihr. Sondern ihrer Schwester.
Es war nicht das erste Mal, das ihr so etwas auffiel, auch wenn sie keinen Anlass sah, das irgendwie zu kommentieren oder sich anmerken zu lassen. Was allerdings viel auffälliger war in letzter Zeit â für jedenfalls, sie war sich recht sicher, dass es allgemein ganz und gar nicht auffällig war â war die Art, wie Narzissa ansah. Wenn sie glaubte, es würde niemand sehen.
Ihre Augen verschmälerten sich ein klein wenig, als sie weiterhin auf Lucius liegenblieben. Man konnte es Narzissa nicht verdenken, und auch sonst keinem Mädchen, das für Lucius schwärmte.
Er war sehr gutaussehend, gebildet, trug einen einflussreichen Namen und entstammte einem makellosen Stammbaum. Zudem war er der frischgebackene Schulsprecher und konnte recht gut mit Worten jonglieren â oder andere mit ihnen treffen.
Sie selbst hätte lügen müssen, wenn sie behaupten würde, sie wäre ihm gänzlich abgeneigt, das gestand sie sich zumindest selbst ein. Er hatte etwas, zweifellos, etwas, das über seine äuÃere Erscheinung hinausging.
Allerdings gab es eine Sache an ihm, die sie ganz intuitiv dazu bewog, ihm ein Mindestmaà an Misstrauen entgegenzubringen: er war
Hochgradig ambitioniert, und das war in einem ganz bestimmten Bereich etwas, das für sie selbst eventuell auf Dauer ein Problem oder zumindest eine Art Stein in ihrem eigenen Weg werden könnte.

Ehe sie darüber weiter sinnieren konnte, nahm sie das hintergründige Geräusch einer schweren, sich öffnenden Tür wahr... richtete ihre Augen reflexartig dorthin, und sah, wie dieser verzottelte Hausmeister ein Mädchen schnurstracks zum Lehrertisch zog.
Ihr Blick folgte dem Mädchen, ohne eine äuÃere Regung wie Verwunderung oder Ãhnliches zu zeigen, schweigend. Bis Narzissa neben ihr sich zu ihr neigte und raunte:

Bellatrix taxierte die Schülerin dort vorne akribisch, ehe sie langsam und samtig erwiderte:
âNein...â, sie löste den Blick nicht von dem Mädchen, auch nicht, als es sich umwandte und sich offenkundig sehr unwohl fühlend geradewegs zum Gryffindor-Tisch hastete.
Bellas geschwungene Augenbrauen zuckten leicht, und sie fügte hinzu:
â...allerdings beweist sie jetzt schon eine erstaunliche Zielstrebigkeit... was schlechten Geschmack und die falschen Leute angeht. Tragisch...â
Sie seufzte bedauernd.
Ihre Stimme hatte etwas beinahe Verträumtes, Abwesendes, Flüsterndes angenommen... das war relativ typisch für sie, diese trügerische Sanftheit, die anscheinend auf andere viel beunruhigender wirken konnte, als wenn sie laut wurde.
Es war ja auch wirklich so, dass Bellatrix Black Träume hatte... Wünsche, Sehnsüchte. Nur waren es wohl keine Träume von einem Leben als bescheidene Ehefrau, die mit ihrem Mann und den zwei Kindern ein Häuschen im Grünen bewohnten, morgens vom fröhlichen Zwitschern der Vögel geweckt wurden und jeden Sonntag ein braves Familienessen veranstalteten.
Nein... Traumwelten wurden bevölkert von dunklen, mächtigen Feen, waren durchzogen von gefährlichen Tiefen, wo man sie am wenigsten erwartete, und geprägt von dem Wunsch, etwas Besonderes zu vollbringen... etwas .

Abermals musterte sie die Fremde, die nun Platz genommen hatte, neben der Rothaarigen... Evans. Oh ja... die Neue, wenn sie eine war, hatte sich wirklich gezielt die schlimmste Gesellschaft ausgesucht, die möglich war. Das Evans-Mädchen war erstaunlich begabt, das konnte man nicht abstreiten. Aber ihr.
Eine leichte Bewegung in ihrem Augenwinkel lieà sie plötzlich den Blick nach unten wenden, in Richtung ihres Bestecks auf dem Tisch.
Ihre Augen glitten zu der Gabel neben ihrem Teller... aus deren mittlerer Zinke wie im Zeitraffer nun eine Blume zu sprieÃen begann. Man konnte ihr dabei zusehen, wie sich dunkelgrüne Blätter um den länger werdenden Stiel legten, der in einer Knospe endete, und diese sich schlieÃlich zu öffnen begann, um ein Blütenblatt nach dem anderen zu entfalten. Die Blütenblätter einer Rose... tiefschwarz. Sie musste nicht mal den Bruchteil eines Moments nachdenken, um zu wissen, von dem diese kleine Aufmerksamkeit kommen musste.
Eine ihrer Augenbrauen hob sich leicht, während sie mit ihren Fingerspitzen an dem Metall des Essbestecks entlangstrich, dann an dem Stiel hoch, die spitzen Dornen dabei umspielend, und die Blüte berührte.
âSeltsam...â, sagte sie scheinbar nachdenklich und legte den Kopf leicht schräg. âDie Hauselfen scheinen neuerdings unter die Floristen gegangen zu sein...â
Damit umfasste sie die Gabel, hob sie hoch und betrachtete die Blume.
âIch kann nur hoffen, dass nicht etwa einer unter ihnen eine... heimliche Schwärmerei für mich hegt...â
Ein leichtes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, als sie mit dieser ihr eigenen, träumerisch-weichen Stimme hinzufügte:
âEs wäre auf jeden Fall ein klarer Grund, ihn für diese Unverschämtheit nach allen Regeln der Kunst auszupeitschen. Nicht wahr?â
Langsam hob sie ihren Blick... und auch wenn sie zu niemand Bestimmten gesprochen hatte, legten sich ihre halbgesenkten, dunkel glitzernden Augen ausschlieÃlich auf Rodolphus Lestrange, den sie bis zu diesem Moment noch mit keinem Blick gewürdigt hatte, obwohl sie genau wusste, dass er da war.
Doch jetzt hielt sie seinen Blick fest wie mit einer unsichtbaren Fessel, intensiv, während ihre Finger sich, ungeachtet der Dornen, fest um die Stelle am Rosenstiel legten, an dem er aus der Gabel hervorspross â und ihn mit einem Ruck und dem Geräusch eines Knackens von dem Metall abbrachen. Fast wie eine Exekution.

Sie lieà die Gabel zurück auf den Tisch fallen... das dunkle Lächeln blieb jedoch, als sie sich nach ein paar weiteren Sekunden von Rodolphus abwandte, sich mit der Rose in der Hand zurücklehnte, ihre Beine übereinanderschlug und die Blütenblätter scheinbar gedankenlos über ihre leicht geöffneten Lippen streichen lieÃ, anschlieÃend an ihrem Kinn herab und schlieÃlich über die blasse Haut ihrer Halsbeuge.
Natürlich war ihr klar, dass er kaum in der Lage sein würde, den Blick davon abzuwenden.... doch in Gedanken war sie tatsächlich.
Es war nicht das erste Mal, dass ihr die Idee kam, aus dem nicht gerade versteckten Interesse des Lestranges an ihr einen Nutzen zu ziehen. Welchen genau, war hier die Frage... aber seit sie wusste, dass sich in einigen Gruppierungen der Zauberergesellschaft einiges zusammenbraute, hatten sich zumindest ein paar vage Gedankenrichtungen in ihren Kopf geschlichen und zogen dort ihre Kreise.

Rodolphus gefiel ihr gar nicht mal schlecht, schon gar nicht so schlecht, wie sie den Anschein erweckte. Er war groÃ, von nicht gerade schwächlicher Statur, und in Kombination mit seinen recht markanten Gesichtszügen verkörperte er eindeutig den raueren, nicht unbedingt feinsinnigen Typ Mann â auch seine Wesensart war allgemein eher ruppig als galant, konnte grob und einschüchternd wirken â auf viele andere zumindest. Selbstbewusst war er ebenfalls - aber das musste man schon auch sein, wenn man sich traute, sie umwerben zu wollen. Entweder das, oder todessehnsüchtig. Alles in allem eine Mischung, die ihr angenehmer war, als sie ihn oder sonst jemanden spüren lieÃ.
Sie hatte die kleine Einlage mit der Drittklässlerin gerade nach auÃen hin nicht einmal zur Kenntnis genommen, wie sie es mit vielen Dingen tat... innerlich aber durchaus kurz geschmunzelt.
Trotz dieses Wesens schien er vor ihr allerdings Respekt zu haben... und sich zu bemühen. Sich um zu bemühen, genauer gesagt.
Nun... Bellatrix hatte sich vorgenommen, dass ihr Abschlussjahr etwas ganz Besonderes werden würde... und jegliche Vorzeichen dafür standen gut. Vielleicht war es wirklich mehr als eine kurze Ãberlegung wert, den Mitschüler genauer im Auge zu behalten, dem sie bisher nur Aufmerksamkeit geschenkt hatte, um ihm immer mal wieder einen Korb zu geben.


(OOC: Ich hoffe mich erschlägt keiner, weil es ein bisschen länger geworden ist, aber lasst euch dadurch nicht irritieren, das kann mir bei Einstiegen schon mal passieren, gerade wenn schon so viele vor einem gepostet haben, dass man das auch einbauen will Grinsen )

__________________

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lienne Lilith: 09.10.2013 22:54.

09.10.2013 22:27 Lienne Lilith ist offline E-Mail an Lienne Lilith senden Beiträge von Lienne Lilith suchen Nehme Lienne Lilith in deine Freundesliste auf
Nane_93 Nane_93 ist weiblich
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Alecto Carrow Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden      Zum Anfang der Seite springen

Alecto ... langweilte sich. Langeweile gehörte mit zu den Dingen, die sie wie die Pest hasste. Sie wollte endlich kleine Erstklässler und Schlammblütler verhexen. So, wie es sich gehörte. Bei dem Gedanken daran schlich sich ein stilles, sadistisches Lächeln über ihre Lippen. Oh ja, Quälen war ihre groÃe Leidenschaft. Tief seufzte sie und widmete sich schlieÃlich dem Essen, welches endlich auf dem langen Tisch der Slytherins erschienen war. Die Häusereinteilung war endlich zu Ende. Gerade, als sie sich etwas von dem äuÃerst lecker aussehendem Nudelauflauf nehmen wollte, öffnete sich die groÃe Eingangstür aus Eiche. Der alte Hausmeister zerrte ein junges, ihr unbekanntes Mädchen in die GroÃe Halle und alle Augen schienen sich auf sie zu richten. Spätestens jetzt hätte sie Mitleid empfinden müssen, doch sowas kannte sie nicht. Das Mädchen redete mit Albus und wandte sich dann dem Gryffindortisch zu. Angewidert rümpfte die dunkelhaarige Slytherin die Nase. gab sie verächtlich von sich und schob sich etwas von dem Nudelauflauf in den Mund. Na, die würde ihren Hass noch zu spüren bekommen. Dessen war sich Alecto in dem Moment sicher. Sowas gehörte nicht auf diese Schule und auÃerdem hatte sich die Fremde den falschen Leuten angeschlossen.

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09.10.2013 23:31 Nane_93 ist offline E-Mail an Nane_93 senden Beiträge von Nane_93 suchen Nehme Nane_93 in deine Freundesliste auf
Bellazissa Black Bellazissa Black ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von Bellazissa Black


RE: Alecto Carrow Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden      Zum Anfang der Seite springen

Hermine, 1. September abends, GroÃe Halle, Gryffindors

Hermine war froh, endlich sitzen zu können, neben Lily.
Beinahe wäre ihr ein "Ihr Sohn hat die gleichen Augen wie Sie", rausgerutscht, aber sie konnte es sich im letzten Moment doch noch verkneifen.
Stattdessen sah sie in die Runde und sagte: " "
Sie betrachtete die Rumtreiber etwas genauer.
Lily war sowieso eine Schönheit, mit ihren roten glänzenden Haaren, ihrer Alabasterhaut und den grünen Augen.
Sirius war wirklich *räusper* sexy in jungen Jahren. Er warf sich mit einem Schwenk die Haare aus dem Gesicht und grinste die Mädchen am Tisch verführerisch an.
James hatte die gleichen abstehenden Haare im Nacken wie Harry... oder andersherum. Aber Mines Meinung nach, trug er seine Nase etwas zu hoch...
Peter übersprang sie ganz und besah sich stattdessen Remus: er wirkte etwas kränklich, aber er hatte dieses offene Lächeln, weshalb Harry ihn sofort gemocht hatte.


Rodolphus, 1. September abends, GroÃe Halle, Slytherins

Rodolphus konnte seinen Blick nicht von Bellatrix abwenden.
Er folgte der Rose über ihre blasse Haut am Kinn, Bellas Hals hinunter, bis zu ihrem, nur mäÃig von teurem Stoff bedeckten, Dekolleté.



Schnell wandte er den Blick ab und sah zu Lucius, der Narzissa unverhohlen musterte.
" "

__________________

10.10.2013 10:59 Bellazissa Black ist offline E-Mail an Bellazissa Black senden Beiträge von Bellazissa Black suchen Nehme Bellazissa Black in deine Freundesliste auf
Tachykardie
Schüler

Dabei seit: 11.01.2013



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Als die unbekannte Schülerin sich an den Gryffindor Tisch setzte, vergaà James für einen Moment sogar seinen Hunger. Sie musste eindeutig neu sein, denn jeden Gryffindor aus den älteren Jahrgängen, kannte er mindestens vom sehen her. Sie musterte die Rumtreiber und... wer konnte es ihr schon verdenken, so gut wie sie aussahen. Sie waren vermutlich auch der Grund gewesen, dass sie sich diesen Tisch ausgesucht hatte.
Er hatte kaum Zeit mehr über das seltsame Mädchen nachzudenken, da füllten sich die Teller auch schon mit den ersehnten Speisen. James packte sich so viel er konnte auf seinen Teller und aÃ, wie er noch nie gegessen hatte. So langsam verflog seine schlechte Laune und die Freude über das bevorstehende Schuljahr wuchs. Er hatte sich so viel vorgenommen. Sein Blick huschte kurz zu der wunderschönen Evans. Oh, ja... Sie würde er dieses Jahr rumkriegen, koste es was es wolle. Dann war da noch der Quidditchpokal, denn er zu gewinnen hatte. Sein Kader war mit Abstand der beste, den die Hogwarts-Schule je gesehen hatte und er selbst war das Herz... die Ikone... die Legende...
Selbstzufrieden wandte er sich Sirius zu und sagte mit einem Hächenflüger in der einen und einem Brot in der anderen Hand: "", dabei sah er dem Werwolf vielsagend an. "."
Er nickte kaum merkbar zu Evans und grinste Remus verschwörerisch zu. ""
"", fragte Peter gierig.
"."
James Miene verfinsterte sich nur bei dem Gedanken an das Pack. "", flüsterte er. ""

__________________
Whatever your problems were, keep in mind that you die at the end of all this. Lets get out there brutalize ourselves and laugh at those certain pricks who take it seriously, like there is any way to win in all this.
(Doug Stanhope)
10.10.2013 22:50 Tachykardie ist offline E-Mail an Tachykardie senden Beiträge von Tachykardie suchen Nehme Tachykardie in deine Freundesliste auf
Amabella Riddle Amabella Riddle ist weiblich
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Dabei seit: 26.09.2013
Alter: 34
Herkunft: NRW
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Severus beobachtete die Geschehnisse rund um das Eintreffen dieses Neuankömmlings genau. Nicht das er irgendein Interesse an ihr hatte, aber es war immer von Vorteil über alles und jeden gut informiert zu sein. Wie hieà es doch so schön; Wissen ist Macht. Und man wusste ja nie, wann einem eine bestimmte Information nicht vielleicht sogar das Leben retten könnte.

Leider konnte er von dem Gespräch, das am Lehrertisch stattfand nicht ein Wort erhaschen. So sehr er sich auch anstrengte, der Lärm, den die anderen Schüler in der GroÃen Halle veranstalteten, war einfach zu groÃ. Wie konnte man sich nur so viel zu erzählen haben. Die taten ja gerade so als hätten sie sich Jahre nicht mehr gesehen. So spannend konnten die groÃen Ferien ja wohl kaum gewesen sein, dass man darüber die gesamte Fahrt im Hogwarts Express, sowie jetzt noch beim Abendbrot zu schnattern hatte.

Und wieder einmal konnte er nur froh darüber sein, dass der sprechende Hut ihn damals nach Slytherin gesteckt hatte. Hier ging alles viel geordneter und ruhiger daher. Sein Blick wanderte vom Lehrertisch zurück zu dem eigenen und er besah sich seine Mitschüler genauer. Rodolphus hatte sich soeben einen Spaà daraus gemacht eine Drittklässlerin zu ärgern. Die Kleine sah so aus als würde sie gleich losheulen. Als Vertrauensschüler hätte er jetzt Rodolphus zurechtweisen müssen, aber um ehrlich zu sein, wäre die Kleine wohl im falschen Haus, wenn sie mit so etwas nicht umgehen könnte. Da wäre sie dann wohl bei den gefühlsduseligen Gryffindors besser aufgehoben. Aber zum Wohle aller, riss sie sich dann doch zusammen. Mittlerweile hatte Rodolphus seine Aufmerksamkeit Bellatrix zugewandt, die diese auf ihre Weise erwiderte. Und auch Lucius und Narzissa warfen sich versteckt Blicke zu. Tja, es war halt einfach von Vorteil ein stiller Beobachter zu sein.

Zwischenzeitlich hatte die neue sich an den Gryffindortisch gesetzt, nachdem Lily ihr einen Platz neben sich angeboten hatte. Typisch Lily, sie nahm sich doch immer der armen gestrauchelten Seelen an. Und die Neue hatte zugegebenermaÃen ziemlich verloren am Gryffindortisch gestanden ehe sich Lily sich ihrer angenommen hatte. Es blieb abzuwarten wie sich das noch entwickeln würde.

Severus überlegte wie er dies alles zu seinem Vorteil nutzen konnte. Vielleicht war ja die Neue der Schlüssel zu Lilys Herz. Vielleicht konnte er sie irgendwie dazu nutzen, dass Lily ihm verzieh. Er brauchte einen Plan. Das Beste würde es wohl sein, wenn er erst einmal das Gespräch mit Lily suchte. Nur dazu müsste er sie allein antreffen; ohne ihre Freundinnen und vor allem ohne Potter und seine Anhängsel. In Gedanken ging er den morgigen Stundenplan durch. Vielleicht konnte er sie ja irgendwann abfangen.

Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen als Rodolphus erneut das Wort ergriff. Nur diesmal wandte er sich an Lucius.
11.10.2013 21:39 Amabella Riddle ist offline E-Mail an Amabella Riddle senden Beiträge von Amabella Riddle suchen Nehme Amabella Riddle in deine Freundesliste auf
LoonyRadieschen LoonyRadieschen ist weiblich
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Remus kam sich ein wenig blöd vor, weil er dem neuen Mädchen keinen Platz angeboten hatte. Merlin sei dank war Lily geistesgegenwärtiger als er.
Eben in diesem Augenblick quetschte sich die dunkelhaarige Unbekannte auf das letzte Stück freie Bank zwischen Lily und ihm.
Nachdem sie sich gesetzt hatte, öffnete sie etwas zögerlich den Mund und sagte etwas wie "Ãhh ich bin Hermine, oder einfach nur Mine."
Hermine war also ihr Name. Er klang ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Eher - interessant.
Ihr Blick wanderte auf eine Weise über die Gryffindors des sechsten Jahrgangs, die Remus stutzig werden lieÃ.
Sie schien fast - wiederzuerkennen. Aber das war nicht möglich. Er schüttelte den Kopf, wie um seine wirren Gedanken fortzuschaffen. Als sie ihn anschaute, lächelte er sie offen an, in der Hoffnung, ihr die fremde Schule etwas willkommener zu machen.
Sie schien für einen Moment zurückzulächeln, doch sicher war er sich nicht, denn in diesem Moment erschien das Abendessen auf den langen Holztischen und lenkte sämtliche Aufmerksamkeit auf sich.
Hogwarts' Hauselfen hatten sich wieder einmal selbst übertroffen.
Auf silbernen, goldenen und gläsernen Tabletts spiegelten sich die Essensberge wieder, Sandwichs, Kartoffelgerichte, Suppe..alles war vertreten, für jeden etwas dabei.
Und für manche alles.
James ihm gegenüber schaufelte gerade von jedem Tablett etwas auf seinen Teller, und musste schon Sachen aufeinander stapeln, was Remus bedenklich stimmte, denn er war sich sicher, dass der Turm im Falle des Kippens nicht auf James', sondern auf Sirius' Schoà landen würde, und dessen Reaktion würde in dem Fall wohl nicht freundlich ausfallen.
Dann bemühte er sich, gleichzeitig besagtes Essen in seinen Magen zu laden, und Blicke auf Lily zu erhaschen, wie Remus mit einem Schmunzeln feststellte.

Er zuckte leicht zusammen, als er seinen Namen hörte.
"", informierte James ihn gerade mit einem Grinsen im Gesicht.

Innerlich fluchte Remus. Er hasste es, wenn James ihn als Vermittler zwischen ihm und Lily verwenden wollte, denn das brachte ihn in eine unangenehme Zwickmühle:
Einerseits wollte er seinem Freund helfen, aber auf der anderen Seite würde er bei Lily mit guten Worten über James ohnehin nichts erreichen, auÃer sie zu nerven, und dann würde sie wieder einige Tage nicht mit ihm sprechen...andererseits, James meinte es wirklich ernst bei ihr, auch wenn er es in der Ãffentlichkeit nicht so rüberkommen lieÃ; er verdiente eine Chance.

Ergeben nickte Remus.
""; antwortete er mit einem typischen Remus-Grinsen gerade so laut, das die Hauptperson dieses Gesprächsthemas, zwei Plätze entfernt, nichts mitbekam.
Dann wandte er sich Hermine zu.
""

__________________
~ I believe in Sherlock Holmes~



*Ravenclaw*

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12.10.2013 00:32 LoonyRadieschen ist offline E-Mail an LoonyRadieschen senden Beiträge von LoonyRadieschen suchen Nehme LoonyRadieschen in deine Freundesliste auf
Minerva McG. Minerva McG. ist weiblich
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01. September, GroÃe Halle, Lehrertisch
", sagte Professor McGonagall zufrieden zu sich selbst. "" Daraufhin wandte sie sich Professor Dumbledore zu und fragte: "" Mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen antwortete er: "" , antwortete Professor McGonagall, "" "", meinte Professor Dumbledore, ""

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Minerva McG.: 14.10.2013 15:24.

12.10.2013 10:46 Minerva McG. ist offline E-Mail an Minerva McG. senden Beiträge von Minerva McG. suchen Nehme Minerva McG. in deine Freundesliste auf
Slytheringirl8 Slytheringirl8 ist weiblich
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Narzissa war natürlich nicht entgangen, dass ihre Mitschülerin aus Versehen Lucius den Ellbogen in die Seite gerammt hatte und dieser sie dann mit einem herablassenden Blick bedacht hatte. Auch dass sie sich dann für einen anderen Sitzplatz entschieden hatte, war ihr ebenso nicht entgangen.Kopfschüttelnd warf sie dem Mädchen einen unverständlichen Blick zu und widmete sich dann Hermine, die regelrecht zum Gryffindor-Tisch rannte. [/COLOR] dachte sie und lauschte dann nickend Bellatrix Worten.
Ihr Blick blieb am Tisch der Gryffindors hängen und sie beobachtete mit wachen Augen ganz genau was dort geschah. Wie immer war die junge Slytherin sehr neugierig und wollte unbedingt wissen was es mit der neuen Schülerin auf sich hatte. Ja ganz besonders wer sie war und wo sie herkam. Warum hatte sie sich ausgerechnet diesen Tisch ausgesucht? AuÃer mit Sirius mit dem sie eigentlich ganz gut zurecht kam saÃen dort doch nur Lily, die von ihr ignoriert wurde und James den sie zutiefst verabscheute. Ja und nicht zu vergessen Remus und Peter und all die anderen die nicht zu den Rumtreiber gehörten.
Erst als eine schwarze Rose plötzlich aus Bellatrix Gabelzinke spross, galt wieder ihre ganze Aufmerksamkeit dem Slytherin- Tisch. Erneut auf Bellatrix Worte nickend betrachtete Zissa die Blume und die Reaktion ihrer Schwester.

"Na Alecto hattest du auch schöne Ferien?.." fragte sie ihre Freundin und schaute sie an. Wie immer wollte die junge Black sämtliche Neuigkeiten von ihrer Freundin erfahren, denn in den Ferien hatten sie keinen Kontakt zueinander gehabt. Und da diese jetzt zu Ende waren gab es sicher viel Neues zu berichten.
Ein kurzes Knacken lieà sie merklich zusammenzucken und sofort drehte sie ihren Kopf in Richtung des Geräuschs. meinte sie als sie bemerkte, dass die Schwarzhaarige die Rose von der Gabel abgebrochen hatte.

Dann fiel ihr Blick auf Severus,der heute sehr abwesend zu sein schien. dachte sie. Snape hatte gar keine Freunde und auch kaum Kontakt zu seinen Mitschülern und das stimmte Narcissa sehr traurig. Eigentlich war er ein lieber Kerl, der ständig unter James Attacken zu leiden hatte. Andauernd hatten die Rumtreiber ihn auf dem Kicker und machten ihm das Leben schwer. Aber diesesmal würde sie ihnen schon einen Strich durch die Rechnung machen. Ja sie sollten lernen wie böse eine Black werden konnte, wenn man einen ihrer Mitschüler nicht in Ruhe lieÃ. Besonders James würde es an seinem eigenen Leib spüren wie sich das anfühlte.Zufrieden mit sich selbst grinste sie bei dem Gedanken kurz und ihre Augen funkelten.

Diese Frage riss sie aus ihren Gedanken und schnell blickte sie interessiert zu Lucius und Rodolphus. Zissa hielt es vor Neugierde nicht mehr aus ,warf unbemerkt ihr Spitzentaschentuch auf den Boden und bückte sich soweit hinunter, dass sie unter den Tisch sehen konnte. " wisperte sie und konnte so mit dem Licht ihres Zauberstabs das Buch deutlich erkennen, dass Lucius in beiden Händen hielt.
Schnell erhob sie sich wieder und vergaà dabei das Taschentuch mit ihren Initialen darauf unter dem Tisch, das jetzt vor Lucius FüÃen lag. Als sie ihren Zauberstab wieder in ihre Tasche stecken wollte stellte sie fest das ihr Tuch nicht an seinem Platz war.
Gerade als sie sich abermals bücken wollte vernahm sie das Rufen einer Eule, die über ihrem Kopf hinweg flog und einen Brief fallen lieÃ. Ohne zu überlegen griff sie nach dem Brief und erkannte sofort das Wappen der Blacks darauf. Sie nahm ihn verwundert in die Hand und wollte ihn gerade öffnen, als sie bemerkte, dass der Brief nicht auch an sie gerichtet war, sondern nur an ihre Schwester.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Slytheringirl8: 12.10.2013 13:31.

12.10.2013 13:28 Slytheringirl8 ist offline Beiträge von Slytheringirl8 suchen Nehme Slytheringirl8 in deine Freundesliste auf
LoonyRadieschen LoonyRadieschen ist weiblich
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Lucius hatte nach der kurzen Beobachtung von Hermine sein Blickfeld wieder auf das kleine, schwarze Buch in seinen Händen verlegt.
So bemerkte er nicht, dass Severus das rothaarigen Vertrauensschülermädchen am Gryffindortisch sehnsüchtig betrachtete, auch wenn er es hätte erahnen können, wäre er danach gefragt worden. SchlieÃlich kannte er den Jungen mit dem etwas ungepflegten Aussehen nun seit 6 Jahren, und so wenig Severus seine Aufmerksamkeit dem eigenen Haus zuwandte, so sehr schenkte er sie Lily Evans.

Auch Rodolphusâ kleines Geschenk für Bella fiel Lucius erst ins Auge, als er ein leises Knacken vernahm, und das Klirren von Besteck, dass mit schrillem Klirren auf dem Teller der älteren Black aufschlug.
Aufgrund des seltsamen Lärms um ihn herum hob er den Kopf.

Bella saà mit übereinander gelegten Beinen auf ihrem Platz, einige schwarze Locken fielen ihr wild in das Gesicht. In der Hand hielt sie eine Rose gleicher Farbe, deren Blätter sie gerade ihre Lippen umspielen lieÃ, bis sie sie tiefer lenkte, über das Kinn hinweg um ihre helle Halsbeuge.

Lucius konnte nicht umhin zu bemerken, wie gut sie aussah.
Die natürliche Blässe bildete einen hervorragenden Kontrast zu dem wirren, dunklen Haar, und ihre tiefgrünen Augen wiesen eine Kälte auf, die beinahe unnatürlich schien, passend zu ihrem Charakter, der ebenso düster und rücksíchtslos war.
Bella war eine Person, die er so lange kannte, dass er einerseits zu wissen gedachte, was sie als nächstes plante; und doch überraschte sie ihn immer wieder.
Es war ein Widerspruch in sich, aber es machte sie interessant.
Nicht, dass Lucius mehr von ihr wollen würde.
Er mochte ihre Unberechenbarkeit, aber er genoss sie aus sicherer Entfernung. Narzissa währenddessen war da ganz andersâ¦
Noch einmal warf er ihr einen Blick zu.
Wieder erwiderte sie ihn nicht, denn sie kämpfte gerade mit dem Nudelauflauf, der nicht auf ihren Teller wollte.
Mit einem kaum sichtbaren Schmunzeln begann er, sein Buch weiter zu verfolgen, Alectos abfällige Bemerkung über die neue Schülerin am Gryffindortisch ignorierend, als plötzlich Rodolphusâ Stimme an sein Ohr drang:

âSag mal, was liest du da eigentlich?â

Interessierte Blicke wandten sich ihm zu. Severus löste seinen dafür sogar extra von Lily.
Narzissa blickte ihn überrascht an, und lieà dabei ausversehen ihr Spitzentaschentuch zu Boden segeln.
Errötend bückte sie sich, um es aufzuheben.
Lucius öffnete so eben den Mund, um Rodolphus eine mehr oder weniger zufrieden stellende Antwort zu geben, als das Kreischen einer Eule ihn unterbrach.
ÃuÃerst verärgert musterte er den Störenfried. Wenn er eins nicht leiden konnte, war es, unterbrochen zu werden, und jene, die davon wussten, hüteten sich, seinen Ãrger damit auf sich zu ziehen.
Diese Eule allerdings schien davon nicht in Kenntnis gesetzt zu sein.
Nun, da die Aufmerksamkeit nicht mehr auf ihm lag, beschloss Lucius das Buch zuzuklappen und in seiner Tasche zu verstauen. Da sah er aus dem Augenwinkel etwas weiÃes auf dem dunklen Steinboden der Halle liegen.
Es war ein Spitzentaschentuch mit den Initalien N.B.
Ein Grinsen huschte über sein Gesicht, und unauffällig nahm er es an sich. Zusammen mit dem Buch landete es in seiner Umhangtasche.

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Lily wollte mehr über das neue Mädchen wissen. Woher kam sie? Was führte sie nach Hogwarts? War sie auch eine Muggelstämmige, so wie sie? Es wäre so schön, noch eine Muggelstämmige zu kennen. Hier auf Hogwarts gab es einfach zu wenig, wie Lily fand.erwiderte Lily höflich zu Hermine. Ein recht sonderbarer Name, wie sie fand. Es gab bestimmt kaum einen Menschen, der Hermine hieÃ. Umso besonderer war er. Sie strahlte die neue Schülerin freundlich mit ihren grasgrünen Augen an. stellte sie sich nun ebenfalls vor und reichte ihr ihre Hand. SchlieÃlich hatten ihre Eltern ihr Manieren beigebracht. wollte sie von ihr wissen. Just in dem Moment, wo sie ihre Frage stellte, erschien das wunderbare Festessen auf dem langen Holztisch. Das Hogwartsâsche Essen war mit das Beste, was sie bisher zu sich nehmen durfte. Nicht einmal das leckere Essen ihrer Mum kam da ran. plapperte die Vertrauensschülerin weiter und rümpfte angewidert orange]âAch ja, nimm doch bloà vor denen da in Acht.â [/COLOR]Unauffällig deutete sie mit dem Zeigefinger in Richtung der Rumtreibe<i>Und sind allesamt talentiert ⦠Abgesehen von Pettigrew.</i> Nur das würde sie niemals zugeben. Lily ahnte bereits, als die kleine Gruppe die Köpfe zusammen steckte, dass sie etwas planten. Natürlich nichts Gutes. Ihr Blick schweifte umher und blieb am Slytherin-Tisch hängen.sprach sie vor sich hin, während sie sich etwas von diesem köstlichen Nudelsalat auf den Teller tat. Es gefiel ihr gar nicht, wie Lucius sie beobachtete. Als sei sie ⦠Nein, den Gedanken vertrieb sie schnell wieder. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf. sagte die Vertrauensschülerin schlieÃlich.



Bei Merlins schwarz-weià karierten Unterhosen, war das langweilig. Alecto war froh, wenn sie diese widerlichen Schlammblütler, Blutsverräter und Erstklässler ein wenig aufmischen konnte. Amycus half ihr bestimmt gerne dabei. Dieser saà übrigens zwei Plätze von ihr entfernt, und nahm sich gerade etwas vom Nudelauflauf. Was gerade zwischen Lucius, Bella und Rodolphus abging, bemerkte sie nicht. Für sowas hatte sie keinen Blick und auÃerdem interessierten sie diese Liebesplänkereien überhaupt nicht. Sowas gehörte sich nicht an den Essenstisch.
Mittlerweile schien man auch ihr etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Narzissa Black hatte sie gefragt, wie ihre Ferien gewesen waren. antwortete die Slytherin. erzählte sie ihr. Natürlich würden die Personen sich auf den Fotos bewegen. Alecto hatte nicht viel für diese Muggelfotos übrig. Es musste doch langweilig sein, wenn die Personen sich auf den Fotos nicht bewegten. Es hatte nichts dynamisches an sich. Es war nicht aufregend.
Narzissa indes hatte sich für einen kurzen Moment unter den Tisch begeben. Was sie dort machte, war ihr egal. SchlieÃlich tauchte die Blondine wieder auf. Eine Eule schwirrte durch die Halle und warf einen Brief auf den Slytherischtisch. Alecto beugte sich etwas vor und erkannte das Familienwappen der Blacks. Entweder war es für Narzissa oder Bellatrix.

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Bellazissa Black Bellazissa Black ist weiblich
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Hermine, 1. September, GröÃe Halle, Gryffindortisch

Hermine nickte bei Lily's Worten nur abwesend und murmelte ein "Danke".
Beinahe wäre ihr herausgerutscht: "
Doch Mine konnte es sich im letzten Moment verkneifen.
Dann erschien das Essen auf der Tafel.
Mine starrte fassungslos auf James' Teller.
Er konnte ja fast so viel fr... essen wie Ron!
Sie wurde von Remus zurück in die Realität geholt.
, wandte sie sich an James.
Die seltsame Eule, die einen Brief auf den Slytherintisch warf, bemerkte Hermine nicht.

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12.10.2013 22:33 Bellazissa Black ist offline E-Mail an Bellazissa Black senden Beiträge von Bellazissa Black suchen Nehme Bellazissa Black in deine Freundesliste auf
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Sie konnte ein amüsiertes Zucken ihrer Mundwinkel nicht verbergen, und versuchte es auch gar nicht erst, als Alecto eine offen abfällige Bemerkung über den Tisch und die Gesellschaft machte, die sich die anscheinend neue Schülerin da ausgesucht hatte.
Wahre Worte... auch wenn es Bella die Stirn runzeln lieÃ, weil dieses neue Mädchen quasi direkt auf den Gryffindor-Tisch zugesteuert war, ohne groà nach rechts oder links zu sehen.
Als ob sie genau wüsste, wo sie hinwollte... als ob sie den Weg im Dunkeln finden würde â als ob sie den Weg schon einmal gegangen wäre. Schon mal gewesen wäre.
Was sie allerdings dann doch von der Brünetten ablenkte, war die dunkle Stimme Rodolphus´, der sie ihren Kopf wieder ihrem eigenen Tisch zuwenden und seinen Augen folgen lieÃ.
Sie waren geradewegs auf Lucius gerichtet, der Bella gegenüber saÃ.
Und sie war nicht die Einzige, deren Aufmerksamkeit durch Rodolphus erregt worden war; auch Narzissa neben ihr, Severus und ein paar andere Slytherins in direkter Nähe wandten sich Lucius zu.
Wenn dieser wohl an einiges gewöhnt war, dann an Aufmerksamkeit... das würde in Zukunft sicher nicht weniger werden, jetzt, da er Schulsprecher war.

Dennoch hatte Bellatrix das Gefühl, dass Lucius´ Begeisterung sich in diesem Moment in Grenzen hielt, auch wenn sie wusste, nach all den Jahren die sie ihn nun kannte, dass er der Letzte wäre, der ein Problem damit hatte, auch den Leuten mit kühler Ignoranz zu begegnen, die zu seinen besseren Bekannten oder gar Freunden zählten, wenn ihm danach war oder ihm etwas als zu unwichtig erschien, um es zu kommentieren.
Zumindest war das der Eindruck, den er vermittelte.
Da machte es wohl kaum einen Unterschied, dass es sich bei Rodolphus tatsächlich um einen Freund handelte, vermutete sie.
Aber sie musste zugeben â was auch immer Lucius da las, sie interessierte es auch. Schon allein, weil er nicht gerade dafür bekannt war, ständig in Büchern zu versinken, auch wenn er seine bemerkenswerte Bildung und dieses einzigartige Auftreten, das dem einer Aristokraten-Familie würdig gewesen wäre, schlieÃlich von irgendwo her haben musste.
Nun ja, genaugenommen waren die Malfoys ja auch seit jeher fast eine Art âeigener Adelâ in der Zaubererwelt. Es war ein Name, der für Ansehen stand und zu gewissen Dingen einfach verpflichtete â Lucius war der aktuelle Erbe dieses Namens, und mit so einem Namen unbedacht umzugehen, wenn man ihn trug, war eigentlich undenkbar.
... schlieÃlich handhabte ihre eigene Familie es nicht anders, der Name âBlackâ war nicht irgendeiner, und ihn zu repräsentieren, sollte eine Ehre sein.
Es sei denn, man trug davor den Namen âSiriusâ. Wirklich kein Wunder, dass ihre Tante Walburga sich schämte, seine Mutter zu sein.

Während ihre Finger noch nachdenklich mit der Rose in ihrer Hand spielten und sie ohne es zu bemerken dazwischen drehten, lieà eine Bewegung in ihrem Augenwinkel sie die Augen von Lucius abwenden â und Narzissa zuwenden.
Die soeben unter dem Tisch verschwunden war, um etwas aufzuheben. Noch ehe sich Bella fragen konnte, seit wann ihre Schwester so tollpatschig war, etwas fallen zu lassen, tauchte diese bereits wieder auf... und das Nächste, was sie vernahm, war das ein bisschen schrille Kreischen einer Eule.
Bellatrix hatte soeben begonnen, ihre dunklen Augen prüfend über die mittlerweile auf der Tafel erschienenen Schüsseln und Platten mit Speisen gleiten zu lassen um zu entscheiden, auf was davon sie gerade Lust hatte, doch rasch huschte ihr Blick zu dem kleinen gefiederten Tier, das hereingeflattert kam.
Es war Athene, eine noch ziemlich junge Waldohreule, deren leuchtend orangefarbene Augen unter den spitzen Federohren noch heller leuchteten, als Bella sie ansah. Offensichtlich war sie ihretwegen hier, steuerte auch auf sie zu, jedoch lieà sie den Brief, den sie zwischen ihren Klauen hielt, früher fallen als wohl beabsichtigt â und so fiel er Narzissa fast in den SchoÃ.
Diese hatte allerdings schnell genug reagiert, um das Schriftstück aufzufangen und richtete ihre hellen Augen nun darauf.

Ihr Blick allerdings schien sich zu verdunkeln, als sie las, an wen es adressiert war.
Bella hob eine Augenbraue, als sie ihren eigenen Namen erkannte... und im nächsten Moment die Luft anhielt.
Konnte es sein... war es... Brief??
Der, um den ihre Gedanken bereits kreisten, seit sie King´s Cross verlassen hatten... vielmehr, um dessen Inhalt sie kreisten.
Seit den Gesprächen mit ihren Eltern in den Ferien hatte eine dunkle Aufgeregtheit von ihr Besitz ergriffen... weil es endlich bevorstand.
Die erste Begegnung mit
Ihre Eltern hatten ihr nicht sagen können, wann genau es soweit sein würde, aber sie hatten gesagt, sie solle sich bereit halten.
Dass es aber so schnell sein würde... das hatte sie nicht erwartet. es dieser eine Brief war, den sie so sehnsüchtig erwartete. Aber Tatsache war, er war allein an sie adressiert.
Nicht wie üblich an sie und Narzissa, die laut ihren Eltern noch lange nicht soweit sei, dem Mann... dem entgegenzutreten, dessen Anhänger sie waren.

Sie atmete unmerklich durch und zwang sich, ihre Aufregung nicht nach auÃen dringen zu lassen, als sie in harmloser Stimme sagte:
âOh, Post für mich, wie nett.â
Sie griff nach einem kleinen Keks, den sie in ihrer Tasche trug, um ihn der Eule zu reichen, die zwar noch sehr unerfahren war, aber offensichtlich hochgradig motiviert, und so etwas sollte doch belohnt werden.
Dann streckte sie leicht die Hand zur Seite, fordernd, und fügte knapp hinzu:
âWenn du so freundlich wärst, Schwester...â
Ihre Gedanken schweiften kurz wieder zu dem, was dort vielleicht â hoffentlich! - drin stehen würde... bis sie merkte, dass Narzissa nicht die geringsten Anstalten machte, ihr den Brief auszuhändigen.
Bellatrix wandte ihr das Gesicht zu und hob leicht eine Augenbraue.
â...Narzissa?â
Diese blickte nach wie vor stur auf die Buchstaben, die Bellas Namen, und nur ihren Namen, formten, und rührte sich nicht.
Bellatrix räusperte sich und wiederholte, nun ein wenig eindringlicher:
âNarzissa!â
Diese hob nun ihren Blick und sah Bella an... und ein leichtes, fast zaghaftes, aber bestimmtes Kopfschütteln war ihre Reaktion.
Langsam zogen sich Bellas Augenbrauen zusammen. Was war denn mit ihrer Schwestern los? Hörte sie plötzlich schlecht?
Als Bellas Augen nun begannen, warnend zu funkeln, schüttelte Narzissa abermals den Kopf, jetzt mit einem entschlossenen Zug um die Augen, und leise, aber dennoch sehr fest antwortete sie:
âVergiss es, Bella.â
Bellatrix Lippen öffneten sich leicht, ungläubig... dann zischte sie leise:

Die Schwestern starrten sich an, und Narzissa sagte, offensichtlich mehr als verärgert:
âWieso ist dieser Brief nur an dich adressiert und nicht an uns beide? Was verheimlichst du vor mir?â
Die ältere Black verschmälerte ihre Augen... sie war sich bewusst, dass sie beide gerade mehr Aufmerksamkeit erregten, als ihr lieb war, und auch wenn sie sonst absolut kein Problem damit hatte, im Mittelpunkt zu stehen und aufzufallen â das hier war kein SpaÃ, was bei Salazar dachte sich Narzissa dabei? Hatte sie den Verstand verloren?!
Aber warum auch immer sie sich auf einmal so anstellte, es war eine ganz schlechte Idee, noch mehr aufzufallen.
Mit mühsam beherrschter Stimme, leise, aber unüberhörbar drohend, entgegnete sie:
âDu benimmst dich wie ein . Und du hast es erfasst â dieser Brief allein an mich adressiert, und das bedeutet, dass du ihn mir geben wirst. Narzissa.â

Es kam nicht oft vor, dass Bella den Tonfall anwendete, der dem Klang der Stimme ihres Vaters so sehr ähneln konnte, dass er Narzissa eigentlich automatisch einschüchtern musste.... und keinerlei Widerspruch duldete.
Cygnus war ein strenger Mann, manchmal auch aufbrausend, und dieses Temperament hatte er in erster Linie seiner älteren Tochter vererbt.
Und doch schien Narzissa nun wild entschlossen, auf keinen Fall das herzugeben, was sie in ihren Händen umklammert hielt.... während sie sich nun in einer raschen Bewegung von ihrem Stuhl erhob und offenbar ein bisschen zitternd, aber dennoch mit trotzig gerecktem Kinn sagte:
âNein. Ich werde ihn dir erst geben, wenn du mir sagst, warum Vater ihn nur an dich geschickt hat!â
Bella starrte sie an... dann erhob sie sich ebenfalls, geschmeidig, lautlos, langsam.
Ihre Hand mit der Rose darin senkte sich in Richtung des Tisches, und fast zärtlich, behutsam, legte sie die dornige Blume neben ihren Teller.
Im harten Gegensatz zu ihren Augen, die zu sprühen begonnen hatten â und jeder, der Bellatrix kannte, wusste, dass das kein gutes Zeichen war.
âNarzissa...â, hauchte sie beinahe, dunkel und sanft, in unheilvoller Ruhe,
Als ob die jüngere Black ihre Worte gar nicht richtig vernehmen würde, schwieg sie kurz, und erwiderte dann mit schmalen Augen:
âIch werde noch herausfinden was du vor mir verbirgst, Schwester."
Ehe Bellatrix so richtig reagieren konnte, stieà Narzissa ihren Stuhl beiseite, ihr Blick huschte kurz zu Lucius, dann gab sie sich einen entschlossenen Ruck und stürmte, den Brief fest an sich gepresst, auf die Tür zu... und hinaus.

Ein wenig fassungslos starrte Bella ihr hinterher, damit hatte sie nicht gerechnet... doch dann begann sie leise und tief zu grollen, ihre Augen wandelten sich in blitzende Onyxe, die sich nun direkt auf Lucius richteten.
Denn ihr war ein Gedanke gekommen, der sich nun, da er ihren Blick mit seinem kühlen, klaren Gletschergrau erwiderte, deutlich verfestigte. Wenn sie als einziger volljähriger Black-Nachwuchs soeben die Nachricht erhalten hatte, die sie vermutete â dann würde es sie sehr wundern, wenn Lucius, dessen Eltern auf derselben Seite standen wie die ihren, nicht ebenfalls kurz davor stand, dem zu begegnen, den man als den âDunklen Lordâ bezeichnete.
Und wenn das so war, musste er ebenfalls wissen, dass das, was in dem Brief stand, auf gar keinen Fall in falsche Hände geraten durfte.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren und ihre innerliche Rage nur unter gröÃter Anstrengung zügelnd, wandte sie sich zur Tür und eilte mit schwungvollen, aber erkennbar wütenden Schritten aus der Halle hinaus, gab auf dem Weg dorthin ein wildes Fauchen von sich und scherte sich nicht darum, dass hinter ihr die Tür mit einem lauten Poltern ins Schloss fiel.
.... egal, wie nahe sie sich standen, und dass Narzissa der ihr bei weitem liebste Mensch in ihrer Familie war â würde sie bereuen.

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30.10.2013 02:13 Lienne Lilith ist offline E-Mail an Lienne Lilith senden Beiträge von Lienne Lilith suchen Nehme Lienne Lilith in deine Freundesliste auf
LoonyRadieschen LoonyRadieschen ist weiblich
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Narzissa fing den Brief auf, den die Eule vor ihr hatte fallen lassen.
Lucius' Neugier für ein Schriftstück an die Blackschwestern hielt sich in Grenzen, also lehnte er sich etwas zurück und lieà den Blick nur beiläufig über das Schriftstück wandern - hatten die Blacks schon immer gebleichtes Pergament verwendet?
Fast weià schimmerte es in Narzissas Hand, und der Name war mit schwärzester Tinte in schwungvoller Schrift geschrieben.
Lucius hob erstaunt eine Augenbraue und saà augenblicklich wieder gerade.
Da stand gar nicht der Name der blonden Slytherin auf dem Umschlag.
Lediglich Bellatrix war erwähnt.

Konnte es etwa sein, dass auch sie -
Natürlich, Zissa war ebenso loyal wie Bellatrix, das stand auÃer Frage...aber sie war jünger... zu jung..
Aber Bellatrix zählte nicht einmal einen Monat weniger als er, und die Familie Black besaà ähnlichen Bezug zur dunklen Magie wie die Malfoys..es wäre nur , wäre es Brief...

Lucius war ernsthaft verärgert. Sie hatte ihn doch tatsächlich vor ihm bekommen.
Denn obwohl Abraxas Malfoy seinem Sohn bereits Post angekündigt hatte, so doch erst für heute Abend, um weniger Aufmerksamkeit darauf zu ziehen (Eine kluge Entscheidung, die Mrs Black offenbar nicht in den Sinn gekommen war).

Er lächelte bei dem Gedanken in sich hinein, dass er dank Albus Dumbledore des nachts die Möglichkeit besaÃ, durch das Schloss zu wandern.
Dummer alter Mann - gab ausgerechnet die Macht eines Schulsprechers.

Als er wieder zu ihr sah, hielt Narzissa das helle Stück Papier immer noch in ihren Händen, und sah nicht so aus, als wäre sie drauf und dran, es ihrer Schwester zu überreichen.

Lucius runzelte leicht die Stirn.
Bellatrix ebenfalls.

Und Narzissa sah ihr ins Gesicht - und schüttelte in einem unglaublichen Anflug von Dreistigkeit den Kopf.
"Vergiss es, Bella", zischte sie.
Der stand die Ungläubigkeit ins Gesicht geschrieben.
"Wie bitte?!"
Zwischen den Mädchen begann eine Diskussion.
Auf Lucius bildete sich eine Gänsehaut, als die Ãltere ganz und gar unheilvoll die nächsten Worte aussprach. In ihren Augen hatte sich ein gefährliches Funkeln gebildet, das Lucius nur allzu bekannt vorkam.
"Narzissa...."

Doch jegliche zuvor vielleicht noch vorhandene Unsicherheit in Narzissas Stimme war verschwunden.
âIch werde noch herausfinden was du vor mir verbirgst, Schwester."
Mit diesen Worten sprang sie auf und stieà ihren Stuhl beiseite. Mit einem letzten Blick auf Lucius lief sie mit dem Brief aus der Halle.

Bellatrix schien fassungslos.
Lucius konnte es ihr nicht verübeln. So hatte er die jüngere Black noch nie erlebt. Noch nie hatte sie sich ihrer Schwester so widersetzt.
Ein kleiner Teil von ihm bewunderte ihren neuen Mut, doch sie hätte sich keinen schlechteren Moment aussuchen können, um ihn zu zeigen.
Bellatrix' blitzende dunkle Augen blickten direkt in seine.
"", dachte er. ""

Sie hatte inzwischen die Hälfte der Halle in würdevollen Eilschritten hinter sich gelassen.
Lucius kümmerte sich nicht um die neugierigen Blicke, die die Mitglieder der anderen Haustische ihnen inzwischen zuwarfen.
Die Ruhe selbst, stand er auf und folgte der zornigen Gestalt vor ihm.
Die hohe Eichentür fiel polternd hinter ihr ins Schloss, als sie verschwand, und er beeilte sich nun doch, ihr nachzukommen.
Oh, es wäre ganz und gar nicht gut, wenn sie Narzissa in diesem Zustand in die Finger bekäme...und ebenso wenig, würde Narzissa dazu kommen, diesen Brief zu lesen..
Denn eigentlich lag es nicht in seinem Interesse, Zissas Gedächtnis zu manipulieren.
Doch genau darauf liefe es hinaus.

Als er durch die hohe Tür trat, sah er gerade noch Bellatrix' dunklen Umhang die Treppen zum Kerker hinunterwehen.
Sie einzuholen erforderte höhere Geschwindigkeit.
Seine Schritte vermischten sich mit ihren, als seine Schuhe nun in kürzeren Abständen den rauen Steinboden unter ihm berührten, und ganz leise meinte er, auch Narzissas wahrzunehmen.
Es dauerte nicht lange, da hatte er Bella eingeholt.
Sie reagierte nicht, als er ihren Namen rief.
Fluchend rannte er das letzte Stück und stellte sich mitten in den Gang, um ihr den Weg zu verstellen.

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04.11.2013 18:52 LoonyRadieschen ist offline E-Mail an LoonyRadieschen senden Beiträge von LoonyRadieschen suchen Nehme LoonyRadieschen in deine Freundesliste auf
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