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Zum Ende der Seite springen Waldorfschule
Autor
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Der Bozz Der Bozz ist männlich
Schüler

Dabei seit: 18.06.2011
Alter: 27
Herkunft: Gryffindor

Themenstarter Thema begonnen von Der Bozz


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Das sollte überhaupt keine Rechtfertigung für irgendwelche Schulen sein sondern war einfach ein Satz von Steiner da cal50cartridge irgendetwas von ihm hören wollte.

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"Freiheit,du bist für jeden was Anderes
Umso paradoxer ist es, wenn man Politiker um dich handeln lässt." Curse
19.08.2011 13:21 Der Bozz ist offline E-Mail an Der Bozz senden Beiträge von Der Bozz suchen Nehme Der Bozz in deine Freundesliste auf
cal50cartridge cal50cartridge ist männlich
Schüler

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Dabei seit: 24.12.2010
Alter: 33
Herkunft: Papenburg



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Dann hättest du dir den Satz auch sparen können, wenn er nix damit zu tun hat. Du hast gesagt er hat so super Vorträge gehalten...Dann isses doch klar das ich nich irgendein Zitat von ihm hören will das er mal am Stammtisch von sich gegeben hat, sondern Argumente dafür das Waldorfschulen kein riesiger Haufen Bockmist sind.
Wenn die Reden die er geschwungen hat wirklich so toll waren, ist doch bestimmt irgendwas davon bei dir hängen geblieben, wenn du dich n bisschen damit befasst hast.

Einstein hat auch mal gesagt "Ich weiß nicht womit der dritte Weltkrieg ausgetragen wird aber den vierten bestreitet man mit Stöcken und Steinen".
Und ich hätte Einstein eher mein Kind unterrichten lassen als deinen Steiner.

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Jeder Tag an dem man nicht gelacht hat, ist ein verlorener Tag
(Charlie Chaplin)
19.08.2011 13:58 cal50cartridge ist offline E-Mail an cal50cartridge senden Beiträge von cal50cartridge suchen Nehme cal50cartridge in deine Freundesliste auf
*GoldenSnitch*
unregistriert


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Bevor du hier einen Thread eröffnest, solltest du dir im klaren sein, dass nicht jeder deine Meinung von Waldorfschulen vertritt - falls du denn überhaupt eine Meinung besitzt. Und bevor du solche Beiträge absendest, überlege dir mal genau, was du schreibst. Du brauchst, selbst wenn es in deinen Augen vielleicht harmlos rüberkommt, keine User schlecht machen, nur weil sie etwas anders sehen als du.
19.08.2011 14:51
Jedda Jedda ist weiblich
Schülerin

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Dabei seit: 03.08.2011
Alter: 38
Herkunft: Paderborn



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Ich habe mich mal hier durchgewühlt und frage mich: Wieso zickt man sich hier gegenseitig an? Ich stelle mir ernsthaft die Frage, warum man einen solchen Diskussionsthread eröffnet, wenn man sowieso gegen andere Meinungen ist, die auch mal negativ ausfallen können! Ein Thread ist dafür da, dass man DISKUTIERT und auch mal Sachen äußern darf, die einem vielleicht nicht so angenehm sind. Wir leben in einem freien Land, wo jeder das sagen darf, was er denkt.

Wie bereits jemand anderes gesagt hat, finde ich es ebenso unsinnig, über ein Kind zu sprechen, das noch gar nicht auf der Welt ist, geschweigedenn in einem Schulalter ist. Nur mal angenommen, das Kind ist hyperintelligent und absolut fürs Gymnasium geeignet weil es zum Beispiel einen IQ von 140 hat (nur um mal eine Zahl zu nennen - mit 140 würde es über dem Durchschnitt liegen). Soll es dann auch auf die Waldorfschule gehen und sich mit Sicherheit unterfordert fühlen, ohne richtig gefördert zu werden? Es ist zwar kein Vergleich mit der Waldorfschule, aber ich habe mal einen Bildungsgang besucht, um einen Q Vermerk im Realschulabschluss zu bekommen, um das Gymnasium oder eine gymnasiale Oberstufe besuchen zu können. Ich habe mich dort vor allem in Englisch und Mathe (obwohl Mathe immer meine Schwäche war), GELANGWEILT und unterfordert gefühlt. Sicherlich hat das meinen Noten keinen Abbruch getan - im Gegenteil, mein Zeugnis war top, aber es war einfach nicht das Richtige für mich! Und mit genau einem solchen Gedanken sollte man sich auch auseinander setzen, wenn man darüber nachdenkt, auf welche Schule das Kind einmal gehen soll.

Mal davon abgesehen, dass ich ehrlich gesagt nicht viel davon halte, bereits mit 18 Kinder in die Welt zu setzen, aber das steht auf einem anderen Blatt und es steht hier auch nicht zur Diskussion. Wenn dein Bruder selber auf einer Waldorfschule gewesen ist, dann unterhalte dich doch mal mit ihm und mit deinen Eltern darüber, wie das gewesen ist und was sie zu dieser Entscheidung bewegt hat. Und hör um Himmels willen auf, die Leute hier anzuzicken, nur weil sie nicht deiner Meinung sind!

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Es ist der Wert der Überzeugung, der den Erfolg ausmacht, nicht die Anzahl der Anhänger.
19.08.2011 15:47 Jedda ist offline E-Mail an Jedda senden Beiträge von Jedda suchen Nehme Jedda in deine Freundesliste auf Füge Jedda in deine Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Jedda anzeigen Skype-Name von Jedda: Jedda81w
Der Bozz Der Bozz ist männlich
Schüler

Dabei seit: 18.06.2011
Alter: 27
Herkunft: Gryffindor

Themenstarter Thema begonnen von Der Bozz


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Wenn ich hier irgendjemanden angezickt hätte dann würde ich das jetzt noch wissen.Das Ding ist das zum Beispiel cal50cartridge zwar einen guten Erfahrungsbericht geliefert hat,dann aber nur noch mit Vorurteilen ankam.Man muss sich mit einer Sache erst einmal beschäftigen bevor man darüber urteilt.Wenn das alles eigene Meinungen der User wären hätte ich nichts dagegen.Aber es sind nichts als Vorurteile!!!
Wie du vollkommen richtig gesagt hast ist dieser Thread zum diskutieren da.Ich habe auch jetzt keine schlechte Meinung von cal50cartridge nur weil er anderer Meinung ist als ich.

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"Freiheit,du bist für jeden was Anderes
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19.08.2011 16:13 Der Bozz ist offline E-Mail an Der Bozz senden Beiträge von Der Bozz suchen Nehme Der Bozz in deine Freundesliste auf
Struppi Struppi ist weiblich
Schülerin

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Dabei seit: 05.09.2008



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Ich habe mich mit dem Thema Waldorfschule noch gar nicht befasst. War bisher einfach nicht notwendig! Nach der Überschrift, aber dachte ich, schauste Mal, kann ja nicht schaden nähre Informationen zu diesem Schulsystem zu erfahren! Leider gibt es nicht wirklich welche!

@Themensersteller: Hast du dich schon genug mit dem Schulstystem befasst oder hast du genau deswegen, das Thema hier eröffnet um genauere Infos zu erhalten?
Weil Fragen stellst du nicht? Nachdenken

Mich würden mal ehemalige Schüler interessieren.
Gibt es hier welche?
Zum Beispiel wie es ist nach der Schule, wenn man während der Schulzeit sich aussuchen darf ob man Hausaufgaben macht, ist die Umstellung dann schwer im Berufsleben?

In wieweit soll "dieses den Namen tanzen" irgendwie helfen? Soll es Selbstbewusstsein fördern? Oder wie?

Freut mich, wenn jemand Antworten weiß.


lg struppi
19.08.2011 16:48 Struppi ist offline E-Mail an Struppi senden Beiträge von Struppi suchen Nehme Struppi in deine Freundesliste auf
Justine Justine ist weiblich
Schülerin

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Dabei seit: 14.08.2005
Herkunft: von der Venus



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Das Werk Rudolf Steiners wurde schon zu seinen Lebzeiten sehr kontrovers diskutiert. Streitfragen dabei waren vor allem die proklamierte Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie, die von Vertretern der universitären Wissenschaft nicht akzeptiert wurde, und die gnostischen Ansätze seiner Christologie, die von den Amtskirchen scharf verurteilt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch Äußerungen Steiners zur Rassenfrage und zum Judentum kritisiert.[100]

Wo sie die esoterischen und okkulten Aspekte des Steinerschen Werkes betrifft, wird Steiner als „modernem Esoteriker“ vorgeworfen, Glaubensfragen mit Wissenschaftlichkeit zu verbinden. Um dies zu erreichen, würden die Kriterien dessen, was als wissenschaftlich angesehen wird, eigenmächtig verschoben. Dies zeige sich etwa, wenn von „Geistes- oder Geheimwissenschaft“ und „hellseherischer Forschung“ die Rede sei. Alles, was mit den Erkenntnissen und Methoden der Wissenschaften nicht zu vereinbaren sei, werde deshalb als „höheres Wissen“ ausgegeben. Hartmut Zinser, Professor für Religionswissenschaft in Berlin, meint: „Damit werden die von R. Steiner angenommenen ‚überweltlichen Welten‘ zu Glaubensaussagen, wie sie aus manchen (nicht allen) Religionen bekannt sind. Allerdings leugnet er den Glaubenscharakter dieser Aussagen und gibt sie als objektive, dem ‚okkulten Sehvermögen‘, dem ‚hellseherischen Bewusstsein‘, der ‚Geistesschau‘ (Geh S. 25) in ‚Meditation‘ und ‚Kontemplation‘ (Geh S. 18) und durch ‚Imagination, Inspiration und Intuition‘ (Geh S. 24) zugängliche Tatsachen aus.“ Steiner unterliege hier einem der erkenntnistheoretischen Grundfehler des modernen Okkultismus, da nicht zwischen Wahrnehmung und Deutung unterschieden werde. Zwar räume Steiner ein, dass seine Ausführungen als „Ergüsse einer wild gewordenen Phantastik oder eines träumerischen Gedankenspiels“ (Geh S. 12) oder als Resultat einer Selbstsuggestion (Geh S. 24) angesehen werden könnten, anstatt dieser Kritik jedoch mit Argumenten zu begegnen, reagiere Steiner mit einer Immunisierungsstrategie, die auf „höheres Wissen“ verweise: „Wer diese Welten (die übersinnlichen) leugnet, der sagt nichts anders, als daß er seine höheren Organe noch nicht entwickelt hat.“ (Theo S. 94)[101]

Im Zusammenhang mit Steiners „Hellsichtigkeit“ wird auch seine Christosophie kritisiert. Steiner behauptete, in der sogenannten „Akasha-Chronik“ ein „Fünftes Evangelium“ gelesen zu haben. Erst mit Hilfe dieser „Geistesforschung“ sei die Menschheit in der Lage zu begreifen, was das Kommen des Christus für sie bedeute. Erst durch diese Phase der „geistigen Erfassung des Christentums durch anthroposophische Vertiefung“ sei die Voraussetzung für eine neue Zeitepoche gegeben: „Indem wir Anthroposophie auf das Christentum anwenden, folgen wir der welthistorischen Notwendigkeit, die dritte christliche Zeitepoche vorzubereiten. [Steiner fügte hinzu] So nimmt sich die anthroposophische Weltanschauung aus wie eine Testamentsvollstreckung des Christentums. Um zum wahren Christentum geführt zu werden, wird der Mensch in Zukunft jene spirituellen Lehren aufnehmen müssen, welche die anthroposophische Weltanschauung zu geben vermag“[102][103]

Eine andere Kritik an Steiner bezieht sich auf die Verwendung von rassen- und geschlechtsspezifischen Stereotypen, wie sie allerdings zu seiner Zeit durchaus üblich waren. Steiner benutze eine Rassensystematik, die sich auf die Hautfarben beziehe und diesen bestimmte Eigenschaften zuschreibe. So werde etwa die „weiße Rasse“ explizit mit dem „Denkleben“, die „schwarze Rasse“ mit dem „Triebleben“ und die „gelbe Rasse“ mit dem „Gefühlsleben“ assoziiert. Weiterhin würden geschlechtsspezifische Muster bedient, etwa wenn Steiner den Außereuropäern eine „weibliche Passivität“ zuschreibt. Die Kulturwissenschaftlerin Jana Husmann-Kastein, die ihrerseits von der Vorstellung ausgeht, „dass es sich bei der Kategorie ‚Rasse‘ nicht um eine biologische Wahrheit handelt, sondern um eine historisch entwickelte soziale Konstruktion, [kommt zu dem Urteil] Steiner entwickelt zwar keine geschlossene Rassentheorie für die gegenwärtige Menschheit, aber mehrere rassentheoretische Modelle. Die Differenzierungssystematiken an sich beinhalten Essentialisierungen und Diskriminierungen und verbinden sich mit einem ‚kosmologischen Determinismus‘. Dabei schreiben sich farb- und geschlechtssymbolische Codierungen des Abendlandes deutlich ein.“



Steiners pazifistisches Sprüchlein mag ja nett sein, aber im oben geposteten Ausschnitt seines Wiki-Eintrags kommen da ja noch mal ganz andere Sachen "ans Licht".
Ey, nach dessen Lehren sollten keine Kinder erzogen werden. Die Weißen denken, die Schwarze haben nur Triebe, und die Chinesen fühlen, aber denken nicht, oder wie? Und mit diesem Eso-Zeugs fang ich gar nicht erst an.
Na Servus!, wie man in Bayern sagt.

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19.08.2011 20:05 Justine ist offline E-Mail an Justine senden Beiträge von Justine suchen Nehme Justine in deine Freundesliste auf
mandragora mandragora ist weiblich
Schülerin

Dabei seit: 29.12.2006



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Ich sag jetzt nichts zu den diversen Beiträgen hier, und möchte statt dessen den Threadöffner, der nach Erfahrungsberichten suchte, auf einen solchen, recht ausführlichen, verweisen. Er ist schon etwas älter, aus den 1990er Jahren, und stammt von Boris Palmer, manchen bekannt als Oberbürgermeister von Tübingen, der auch eine Waldorfschule besuchte.

Nachzulesen ist er hier:



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"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mandragora: 20.08.2011 00:04.

19.08.2011 23:53 mandragora ist offline Beiträge von mandragora suchen Nehme mandragora in deine Freundesliste auf
Krabbentaucher Krabbentaucher ist männlich
Schüler

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Dabei seit: 21.05.2007
Herkunft: Vogelfelsen



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Offensichtlich treibt sich kein "Waldi" hier im Forum rum oder es traut sich keiner, sich zu outen.

Ich bin keiner, ich habe das Gymnasium besucht, aber dort immerhin zwei Ex-Waldis kennengelernt, die beide wohl Anfang der Mittelstufe auf mein Gumminasium gewechselt haben. Einer war in meiner Klasse, die andere in meiner Stufe.

Beide haben nie schlecht über die Waldorfschule gesprochen. Beide hatten auch keine Anpassungsschwierigkeiten, weder was den Unterricht noch was das übrige anging. Sie wurden gut integriert. Allerdings muß man sagen, daß unser Gymnasium ausgesprochen musisch war, also dezidiert künsterlisch ausgerichtet: In jedem Oberstufen-Jahrgang je ein bis zwei Kunst- und Musik-LKs sowie Literaturkurse sowies ziemlich viele extracurriculäre Aktivitäten mit Anspruch. Das Jugendorchester unserer Kleinstadt (ist nicht die, in der ich jetzt lebe) war mehr oder weniger das erweiterte Schulorchester, obwohl es noch vier andere Gymnasien gab. Außerdem war unsere Penne auch ein Biotop für Bekloppte, es gab also auch in der Lehrerschaft viele bunte Vögel.

Zurück zur Waldorfschule: Das Problem dürfte sein, daß es nicht DIE WaldorfschulE gibt, sondern VIELE WaldorfschulEN. Wenn sich irgendwo knallharte Rudolf-Steiner-Ideologen zusammenrotten, sieht die Bude anders aus als wenn man offener ist.

Wenn man zaghaft mit dem Suchbegriff "Waldorfschule Erfahrungsberichte" googelt, kommt man schon bei der ersten Fundstelle auf völlig unterschiedliche Erfahrungen:



Noch etwas zu den harten Fakten:

Ich habe es jetzt nicht nachgegoogelt und kann nicht mit konkreten Zahlen dienen, aber es gibt folgende Erkenntnisse:

1. Von allen Waldorfschülern besteht ein geringerer Anteil das Abitur als von allen Gymnasiasten.
2. Von den Waldorfschülern, die ins Abitur gehen, besteht ein höherer Anteil mit besseren Noten das Abitur als Gymnasiasten.

Das zeigt, wie wenig die beiden Schulformen vergleichbar sind:

Nr. 1 berücksichtigt nicht, daß das Abitur der vorgesehene Abschluß des Gymnasiums ist, während die Waldorfschule nicht allein darauf ausgerichtet ist, sondern eher mit einer Gesamtschule zu vergleichen ist. Auf der Gesamtschule aber ist der Anteil derjenigen, die das Abitur ablegen, deutlich geringer als auf der Waldorfschule.
Nr. 2 berücksichtigt nicht, daß die Waldorfschule eine Privatschule ist, also eine Schule, für die die Eltern zahlen. Wer bereit ist, eine Privatschule zu bezahlen, ist auch tendenziell bildungsinteressierter auch was die Kinder angeht. Das Umfeld ist also bildungsfreundlicher, so daß Waldorfschüler eher aus einem Haus kommen, das den Abiturerfolg begünstigt.

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20.08.2011 00:37 Krabbentaucher ist offline E-Mail an Krabbentaucher senden Beiträge von Krabbentaucher suchen Nehme Krabbentaucher in deine Freundesliste auf
Cellmorbasg
Schüler

Dabei seit: 03.01.2006



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Naja, mir reflektieren beide Erfahrungsberichte zu wenig das System Waldorfschule. Palmer reflektiert vor allem sich selbst und sein Verhältnis zur Schule ganz allgemein und der andere kritisiert zu weiten Teilen eher das System Schule als speziell die Waldorfschule. Was beide Erfahrungsberichte dadurch allerdings vortrefflich zeigen ist, dass man auf der Waldorfschule die gleiche Haltung zur Schule entwickeln kann, wie auf jeder anderen Schule.

Der Nachweis dass man ebenso gleiche Leistungen hervorbringen kann, wurde in diesem Thread ja auch schon erbracht.

Ich kannte lange Zeit keinen Waldorfschüler, wohl aber die Vorurteile. Als ich dann letztes Jahr zufällig von der Waldorfschulenvergangenheit einer Person erfuhr, kamen diese Vorurteile hoch. Die Schule war nie näher Thema, aber durch den weiteren Werdegang der Person wurde ich zumindest von den Vorurteilen wie sie auch in diesem Thread vorkommen befreit.

Ich ging auf ein Gymnasium und so wie ich Defizite beim Schulsystem ausmachte, machte ich auch Defizite im Lehrerkollegium, in der Schülerschaft und bei den Eltern aus. Ebenso gab es viel gute Seiten und ich denke dass jede Schulerfahrung stark von den individuellen Begegnungen geprägt sind, die uns entweder wohlwollend oder ablehnend zurückblicken lassen. Die Fehler des Systems kann man mit seiner Wahl sowieso nicht beheben, man kann aber versuchen auf sein Kind zu hören und die Schule notfalls wechseln, wenn sich schlechte Erfahrungen einstellen.
20.08.2011 09:07 Cellmorbasg ist offline E-Mail an Cellmorbasg senden Beiträge von Cellmorbasg suchen Nehme Cellmorbasg in deine Freundesliste auf
Der Bozz Der Bozz ist männlich
Schüler

Dabei seit: 18.06.2011
Alter: 27
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Themenstarter Thema begonnen von Der Bozz


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Vielen dank an die letzen User die hier gepostet haben.Genau das wollte ich höre,Erfahrungsberichte und eigene Meinungen.Cellmorbasg hat ja sogar gemerkt das hier vollkommen oberflächliche Vorturteilr kursieren was ich ja schon kritisiert habe.



edit:Hmmm. Ich glaube, dir ist nicht so ganz bewusst, dass der Alltag an einem stinknormalen staatlichen Scheißgymnasium (bzw. Grundschule) nicht besser ist. Ich denke, dass die Waldorfschule viele Vorteile gegenüber der "herkömmlichen" Schule hat. Ich bin kein Waldorfschüler, kenne aber aus der Jungen Waldorfphilharmonie Süddeutschland (ein Projekt des Landesschülerrats der freien Waldorfschulen Baden-Württemberg) sehr viele Waldorfschüler.
Um mit der Grundschul"bildung" anzufangen: Natürlich lernt man nicht "im eigentlichen Sinne" Fremdsprachen. Das ist auch überhaupt nicht möglich. Das Erlernen von Sprachen setzt einen geistigen Entwicklungsstand voraus, den Grundschüler eben noch nicht haben. Lieber englische und russische Gedichte als irgendwelche seltsamen Versuche, die Zweitklässler englische Aufsätze schreiben zu lassen (kein Witz)!
Und in welcher verdammten Schule sind Lehrer der Klassen 5-9 bitte Respektspersonen? Nicht nur in der Waldorfschule ist der Unterricht in dieser Zeit chaotisch. Wenn alle brav dasitzen und lernen würden, wäre irgendwas ganz gewaltig faul. Auch wir haben in den Klassenzimmern Feuerwerksraketen gezündet, Tische vollgereihert, Lehrerinnen als dumme Schlampen beschimpft und unsere Entschuldigungen selber unterschrieben. Ich hatte außerdem Chemie erst ab Klasse 9!
Schlechte Lehrer gibts auch überall. Wir hatten einen prügelnden Musik_lehrer_ und jede Menge andere unfähige Penner. In der Waldorfschule wirds ab Klasse 9 schwer? Bei uns sind in der 9. Klasse einer, in der 10. drei und dieses Jahr nochmal einer gegangen (worden), weil sie’s nicht mehr gerafft haben.
Wer schleimt, gewinnt – nicht nur in der Waldorfschule. "Sie können nicht Klavier spielen, Frau [Musikleherin]" -> 4 im Zeugnis. Und von großen Klassen kann ich auch ein paar Lieder, Remixes und Medleys singen. Was anderes als Frontalunterricht gabs sowieso fast nicht – was anderes hat aber auch nicht funktioniert! Gruppenarbeit? Gleichbedeutend mit Freistunde!
Noten ab der ersten Klasse sind meiner Meinung nach auch nicht besonders sinnvoll. Was fängt denn ein kleiner Erstklässler mit einer 4 an, bitteschön? Der realisiert gar nicht, was das überhaupt bedeutet. Seine Eltern sind sauer auf ihn und fordern mehr Leistung – und er hat keinen Plan, worum es überhaupt geht.
Meiner Meinung nach hat die Waldorfschule (bis auf dieses pseudoreligiöse Sektenzeug – WTF is Heileurythmie ?????? o.O) der normalen Schule einiges voraus.
Man sollte mal in beide Arten von Schule erlebt haben… Eigentlich ist ein objektives Urteil sonst gar nicht möglich. Es ist irgendwie doch natürlich, dass jeder Jugendliche Schule scheiße findet. Und vor allem seine eigene. .


Alles was nach dem edit: kommt ist ein Kommentar zum Erfahrungsbericht zu dem der vorletzte User einen Link postete.
Er gefiel mir sehr gut und deshalb hab ich ihn mal reingestellt.Ws denkt ihr darüber?

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20.08.2011 12:54 Der Bozz ist offline E-Mail an Der Bozz senden Beiträge von Der Bozz suchen Nehme Der Bozz in deine Freundesliste auf
cal50cartridge cal50cartridge ist männlich
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Dabei seit: 24.12.2010
Alter: 33
Herkunft: Papenburg



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Noch mal...meine Erfahrungen sind keine Vorurteile sondern wie der Name schon sagt, Erfahrungen. Mein Nachbar war früher auf ner waldorfschle und auf den Kindergeburtstagen wo ich gezwungenermaßen auch hingehen musste war ich umgeben von weltfremden Spinnern. Das ist über die Jahre auch nicht besser geworden. Der is noch genau so bekloppt wie früher.

Das fängt damit an, dass er morgens durch den Garten latscht und die Bäume begrüßt und endet damit das er mit 22 der Meinung ist, das er, wenn er etwas ncht möchte, es auch nicht zu tun brauch.

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(Charlie Chaplin)
20.08.2011 13:01 cal50cartridge ist offline E-Mail an cal50cartridge senden Beiträge von cal50cartridge suchen Nehme cal50cartridge in deine Freundesliste auf
Der Bozz Der Bozz ist männlich
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@cal50cartridge
Ich meine damit ja gar nicht nur dich.Dein Erfahrungsbericht war gut aber danach hast du auch noch Vorurteile abgelassen und das konnte man einfach klar erkennen das es welche sind.Andere User waren da noch schlimmer.
Peace

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20.08.2011 13:06 Der Bozz ist offline E-Mail an Der Bozz senden Beiträge von Der Bozz suchen Nehme Der Bozz in deine Freundesliste auf
mandragora mandragora ist weiblich
Schülerin

Dabei seit: 29.12.2006



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Ich kenne persönlich drei Waldorfschüler, eine mir bekannte Krankenschwester, die mittlerweile in den USA lebt, und die beiden anderen sind Kinder eines ehemaligen Kommilitonen (die Eltern waren beide auf einer öffentlichen Schule). Den OB Palmer kenne ich flüchtig persönlich und natürlich aus den Medien. Ich selber war auf einer herkömmlichen Schule.

Die Krankenschwester kam mir immer völlig normal vor. Obwohl sie - wie Palmer auch - in der Engelberg-Schule war, die einen Ruf als eine der radikaleren hat.

Was die beiden Kinder betrifft ist der Junge noch zu klein, als dass man irgendwas sagen könnte. Dem Mädchen, das eine leichte Dyskalkulie hat, scheint die Waldorfschule gut getan zu haben. Ich glaube nicht, dass sich die auf einer herkömmlichen Schule so entwickelt hätte.

Irgendwie "unnormal" kommt mir keiner der Genannten vor. Den Palmer werden schon manche als "unnormal" betrachten, aber man kann kaum bezweifeln, dass er durchaus Leistungsbereitschaft zeigt, sich durchsetzen kann, und auch mit den Füßen auf dem Boden steht.

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"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

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20.08.2011 13:23 mandragora ist offline Beiträge von mandragora suchen Nehme mandragora in deine Freundesliste auf
casey
Schüler

Dabei seit: 09.07.2009



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Durch den Erfahrungsbericht von Palmer ist der Mensch mir jetzt durch und durch unsympathisch. Ich hoffe nur, seine prätentiöse Art hat er mit den Jahren abgelegt.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von casey: 22.08.2011 01:30.

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