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Zum Ende der Seite springen Als Snape den Tod verkorkte ... 19 Bewertungen - Durchschnitt: 9,3719 Bewertungen - Durchschnitt: 9,3719 Bewertungen - Durchschnitt: 9,3719 Bewertungen - Durchschnitt: 9,37
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Herrin_des_Schweigens Herrin_des_Schweigens ist weiblich
Schülerin

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Fragezeichen Als Snape den Tod verkorkte ... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden      Zum Anfang der Seite springen

... oder ein Versuch, auf schlüssige Art und Weise zu erklären, was auf dem Astronomieturm geschah.



Meine bescheidene Erklärung zu dem, was in jener Nacht geschah ( *grusel* *Blitz* *Donner*) beginnt einige Zeit vor dem Einsetzen von Band 6 - nämlich mit Dumbis erster Horkruxjagd. Wir erinnern uns : Er kam diese Ring auf die Schliche, wollte den Horkrux zerstören und verletzte dabei seine Hand. Er selbst geht nicht näher darauf ein, warum dieses Körperteil so schwarz und abgestorben aussieht und seine Reaktionen dadurch erheblich eingeschränkt werden, allerdings gibt er gegenüber Harry eine für diese Theorie wichtige Erklärung ab: Ohne das schnelle und fachkundige Eingreifen von Severus Snape wäre es für DD wohl nicht so glimpflich abgelaufen.

Was also hat Snape gemacht? Hat er Dumbis Hand verarztet und ihm damit das Leben gerettet? Könnte sein, ich möchte aber noch einen Schritt weiter gehen. DD hat DDs Leben nicht wirklich gerettet, er hat es lediglich künstlich verlängert. Die Hand ist nach Harrys Aussage "abgestorben" - ein Teil von DD ist also gewissermaÃen schon tot bzw. wirkt so. Was könnte nun Snape getan haben, um die "Ausbreitung" des Todes zu verhindern? Er selbst gibt uns in Band 1 einen Hinweis darauf: Er hat ihn verkorkt! In seiner Antrittsrede als Harry Tränkelehrer(die sicherlich jeder hier auswendig darniederbeten kann) brüstet er sich sozusagen mit dieser Fähigkeit. Auch andere Dinge aus Snapes Unterricht (wie der Bezoar) wurden später wichtig - warum nicht also auch diese höchst mysteriöse Aussage, die die Fans schon seit geraumer Zeit am Rätseln hält.

Und wie soll das funktioniert haben? Ãh ... keine Ahnung. Aber sehen wir es doch mal so: Nicholas Flamel konnte aus dem Stein der Weisen ein Elixier herstellen, dass ihn am Leben hielt - sozusagen "künstlich". Einen Stein der Weisen gibt es nicht mehr und DD würde so etwas nie in Anspruch nehmen, gehen wir also einmal davon aus, dass es einen Trank gibt, der ihm ermöglicht, mit "geliehener Zeit" zu leben.

Aber warum hätte jemand wie DD, der den Tod nicht fürchtete, sein Leben künstlich verlängern sollen? Einfache Antwort: Um Harrys wegen! Er musste ihn zuerst den Weg zur Vernichtung Voldemorts aufzeigen - was er in Band 6 zur Genüge getan hat. Zudem nimmt er den Dursleys das Versprechen ab, Harry einen letzten Sommer lang bei sich aufzunehmen und Harry seinerseits muss versprechen, auch wirklich nach Little Whinging zurückzukehren. Warum ein solcher Aufwand? Warum kümmert sich DD bereits so früh um all diese Dinge? Einfache Antwort: Weil seine Zeit begrenzt war. Er musste gewisse Dinge regeln, deshalb brauchte er Zeit. Er hatte nicht eingeplant, bei der Horkruxjagd zu sterben, nachdem es aber nun einmal passiert war, galt es Schadensbegrenzung zu betreiben. Severus Snape musste her und den Tod verkorken.

Da unser Snapey ein genialer und noch dazu höchst loyaler Zauberer ist, erfüllt er seinem Ersatz-Papa diesen (sozusagen letzten) Wunsch. Leider kommt etwas höchst Bedauerliches dazwischen. Snapey ist nicht nur der Medizinmann vom Dienst, sondern auch Spion (mit der Lizenz zum Töten?). In dieser Eigenschaft schwört er den berühmt-berüchtigten Unbrechbaren Schwur. Warum er das getan hat, wissen wir nicht. Seine Loyalität zu Voldemort wird dadurch nicht bekräftigt, eher im Gegenteil; vor Bellatrix Blacks Augen schwört er, dem Dunklen Lord einen Strich durch seine tollen Rachepläne zu machen; das könnte ihm noch eine ganze Menge Schwierigkeiten einbringen.

Nehmen wir einmal an, er hat es tatsächlich für Draco getan. Das Gespräch zwischen den beiden legt ja doch nahe, dass ihm der Junge nicht ganz gleichgültig ist; auch seine Aktion auf dem Turm spricht dafür, dass er ihn auf gar keinen Fall zum Mörder werden lassen will.
Aber würde er dafür DD töten? Aber halt - zu diesem Zeitpunkt war DD rein technisch gesehen ja schon tot! Ist der Schwur somit also überhaupt gültig? Wenn ja, dann könnte Snape höchst einfach darauf spekuliert haben, dass DD seine Angelegenheiten geregelt bekommen würde, bevor Draco seinen Plan in die Tat umsetzen konnte. Im Klartext: Weder Snape noch Draco hätten einen Mord begehen müssen, alles hätte sich von selbst ineinander gefügt und nichts wäre passiert.

Dann ist da noch dieser ominöse Streit: Um was geht es überhaupt? Snape will irgendetwas nicht mehr tun, aber DD duldet keinen Widerspruch und verweist Snape auf sein im Vorfeld erklärtes Einverständnis. Was will er aber nicht mehr tun?
Spionieren? Kaum. Selbst wenn er ein loyaler Todesser wäre, hätte er keien bessere Entschuldigung, zu allen Treffen zu erscheinen, als weiterhin (scheinbar) für DD zu spionieren. Ansonsten denke ich nicht, dass DD Snape zu etwas gezwungen hätte, was ihm hätte Schaden zufügen können. Im Klartext: Wäre Snape zu DD gegangen und hätte gesagt "Direktor, Voldemort quält mich ständig mit dem Cruciatus und ich kann es nicht mehr ertragen, Nacht für Nacht von Hermione Granger gefunden und gesundgepflegt zu werden. Bitte lassen Sie mich mit dem Spionieren aufhören", dann hätte er als Antwort sicher etwas in der Art von "Aber Severus, du musst dir doch keine Sorgen machen. Wir kriegen das hin. Zur Not müssen wir dich eben verstecken." bekommen. Nie und nimmer hätte DD zu ihm gesagt "Du hast zugestimmt und damit basta". Das ist einfach nicht seine Art.
M.E. ging es hier um die Angelegenheit mit dem verkorkten Tod. Snape wollte DD nicht mehr länger am Leben erhalten. Warum nicht? Wegen Draco! Snape fand keinen Zugang zu Draco, er kam nicht hinter seine Pläne. Die Zeit wurde knapp, die Todesser konnten wirklich jeden Moment im Schloss auftauchen. Mit jeder Stunde, die DD länger am Leben blieb, wurde der Faden, an dem Snapes bzw. Dracos Leben hing dünner.

Snape warf DD vor, er würde zu viel für selbstverständlich nehmen - das würde hier m.E. nach passen. Er wollte die Sache zu Ende bringen, bevor es zu spät war. DD hingegen wollte eine letzte Angelegenheit regeln - er wollte mit Harry auf Horkruxjagd gehen. Daraus entstand der Disput zwischen den beiden. Leider muss man sagen, dass Snape wohl recht behalten hat - hätte DD auf ihn gehört, wäre es niemals zur Katastrophe gekommen.

Als DD in besagter Nacht (*grusel* *Bliz* *Donner*) mit Harry zurückkam, wollte er so schnell wie möglich Snape sehen; nicht Poppy und auch sonst keine andere Person. Niemand durfte hinter sein Geheimnis kommen; nachdem das Dunkle Mal über dem Astronomieturm erschienen war, galt es keine Zeit mehr zu verlieren. DD hoffte, dass es Harry gelingen würde, Snape vor den Todessern zu ihm zu bringen - vergeblich!

Die Lage ist aussichtslos. DD muss ohnehin sterben, aber Draco und Snape werden ebenfalls sterben müssen, wenn nicht einer von beiden ihn tötet. Deshalb versteinert DD auch Harry. Zum einen, weil er ihn schützen will, zum anderen aber auch, weil er Snape nicht daran hindern darf, den Mord zu begehen. Das ist seine letzte Hoffnung - Snape muss kommen und die Sache zu Ende bringen; auch wenn er dafür ein riesiges Opfer wird bringen müssen.

Als Snape dann den Turm betritt, sondiert er die
Lage. Schon als Flitwick ihn holte, stürmte er so schnell wie möglich in Richtung Dumbledore - weil er wusste, dass er ihn vor den Todessern finden musste. Leider gelang ihm das wie gesagt nicht, so blieb nur noch eine einzige Möglichkeit: Der Avada Kedavra. Snape hasst sich dafür, er hasst in diesem Moment aber auch Dumbledore, weil er nicht auf ihn gehört und damit sie beide in diese Lage gebracht hat. Als Snape und DD ein letztes Mal Blickkontakt haben, bittet DD ihn um die Tat - nicht, weil sie es von Anfang an so geplant hatten, sondern weil es der letzte Ausweg ist.

Snape tötet DD und flieht mit Draco. (NB: Die seltsame Wirkung des AK könnte durchaus damit in Zusammenhang stehen, dass DD im Normalfall schon längst hätte im Jenseits weilen müssen) Auf der Flucht rettet er nebenbei wieder einmal Harrys Arsch und muss sich dafür auch noch als Feigling beschimpfen lassen. Das trifft ihn sicherlich ganz besonders - gerade hat er nämlich ausgesprochenen Gryffindor-Mut gezeigt. Er hat sich selbst und aus freiem Willen zum Geächteten und Gejagten gemacht; und alles nur, um DDs letzten Willen zu erfüllen und den Fehler wieder auszubügeln, den er um Harrys Willen begangen hat.

Zusammenfassend: DD kann Fehler machen und seine Fehler wiegen bekanntlich schwerer als die anderer Zauberer (eben weil er so intelligent ist). Sein Fehler war aber eben nicht sein Vertrauen in Snape, sondern die Aktion mit dem verkorkten Tod. Hätte er im Zuge des Streits auf Snape gehört, wäre allen eine ganze Menge erspart geblieben.

LG
Die Schweigende

__________________

(Alexander von Humboldt)


28.10.2005 14:06 Herrin_des_Schweigens ist offline E-Mail an Herrin_des_Schweigens senden Homepage von Herrin_des_Schweigens Beiträge von Herrin_des_Schweigens suchen Nehme Herrin_des_Schweigens in deine Freundesliste auf
Grissom
unregistriert


RE: Als Snape den Tod verkorkte ... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden      Zum Anfang der Seite springen

Applaus Top Applaus

Sehr schön! Hört sich extrem gut an.

Bis auf den Streit, den Hägrid gehört hat, geh ich mit Dir d'accord.

Denn dass Snape zu DD sagt:
"Hör mal, Chef, dass mit dem Lebensverlängern mach ich nicht mehr weiter. Schau, dass Du endlich das Zeitliche segnest, bevor hier ein Unglück passiert!"
kann mir nicht recht vorstellen.

Snape, *Medizinmann von Dienst* Augenzwinkern und immer noch Slytherin hätte da doch eher was am verkorkten-Tod-Gebräu vermurkst (wie er es auch bei Lupins Wolfsbannertrank leicht hätte machen können) und DD so sanft entschlafen lassen.

Aber ob er es auf dem doch sehr diffizilen Gebiet des Todes auf einen Streit mit DD ankommen lieÃ, ist für mich mehr als fraglich.
28.10.2005 14:51
Archanon
unregistriert


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Also 1. Mal: Ich find die Theorie wunderbar =) Da passt beinahe alles zusammen! Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass dieser Hinweis von Snape zu Beginn des ersten Buches nicht einfach so zufällig von JKR ausgestreut wurde.

Dass DD snape bittet, ihn zu töten, da dies der einzige Ausweg ist, denke ich ja schon lange. Beide wussten, dass Dumbledore nicht mehr lange leben kann. Ich bin jeweils davon ausgegangen, dass zwischen den beiden ein Einverständnis statt gefunden hat, dass Snape im Ernstfall die schrecklichste aller Taten vollführen soll.

Die Idee mit dem Verkorkten Tod finde ich genial. Denn, wie konnte Snape sonst dieses "verfäulen" von DD's Körper verhindern? wir wissen nicht viel darüber, doch scheint mir diese Variante logisch, da Jo und bereits so viele Hinweise gegeben hat. Genial, dass sie in Snapes erster Schulstunde den Grundstein für eine der schwerwiegensten Handlungen der Bücher legte.

DD bereits tod...ich denke, DD sah den tod kokmmen. Dass mit der Hand ist bestimmt ein Hinweis.

Offensichtlich ist ja, dass DD Zeit brauchte, um Harry die nötigen Informationen zu geben. Ich halte mich nach wie vor an meine Theorie, das Dumbledore hier einen letzten Gefallen für Harry gemacht hat. DD versuchte ihn, wie bereits zuvor, auf den rechten Weg zu bringen, ohne ihm noch weiter Dinge vorzu enthalten. Warum DD den Grund für seine schwarze Hand nicht preisgab? Ganz einfach...aus dem selben Grund, weshalb er Harry im Turm lähmte: Damit Harry nichts unüberlelgtes tat. Harry sollte nichts davon wissen, nichts von dem verkorkten Tod und nichts davon, dass Dumbi bald das Zeitliche segnen würde. Dies hätte Harry zu sehr abgelenkt und beansprucht, was DD unter allen Umständen verhindern wollte.

@Grissom: In Punkto Streit DD und Snape....So abwegig ist die Theorie nicht, denn hier geht es ja, und das betont ja DD selbst, um mehr als um sein Leben. Es geht um Dracos, Harrys, Snapes und Dracos Familie. doch ich persönlich denke, ein Grund für den Streit könnte Draco selbst gewesen sein. DD sollte mit Draco reden, sollte ihn überzeugen, es nicht zu tun und ihn beschützen und auch dafür sorgen, dass Dracos familie in Sicherheit ist. doch DD bestand weiterhin darauf, dass Snape Draco versuchen sollte, zu "helfen". In meinen Augen ist der Umstand, dass DD von Snapes US wusste, nicht im geringsten abwegig.
28.10.2005 15:19
Unbenannt
unregistriert


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Bitte verteilt keine virtuellen Schläge an mich, weil ich mit meinen notdürftigen Zeilen die Mühe des Eingangspost kaum würdige, aber woher wissen wir, dass der âverkorkte Todâ das Sterben aufhält und es nicht hervorruft?

Ansonsten muss ich sagen, habe ich mich ebenfalls an der Stelle gerieben, dass Snape Dumbledore weitere Hilfe verwehren will, damit er selbst in keinen Engpass gerät. Snape ist (im Falle des Falles) die Verantwortung eingegangen und trägt sie dann gewiss auch.
Ich sehe auch nicht welchen Vorteil es bieten sollte, wenn er Dumbledore nun plötzlich so früh des geschenkten (künstlichen) Lebens wieder beraubt. Es ist doch viel sinnvoller den Todeszeitpunkt Dumbledores so lange wie nötig hinauszuzögern â kommen wird er unweigerlich ja doch. Draco hat nicht gemordet, Snape hat den Schwur nicht gebrochen und Dumbledore hatte ausreichend Zeit das notwendige Wissen an Harry weiterzugeben; obwohl Dumbledore den Zeitpunkt des Streites überdauert hat.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Unbenannt: 28.10.2005 15:42.

28.10.2005 15:38
Kathrina Kathrina ist weiblich
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Dabei seit: 11.09.2005
Herkunft: Schweiz



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@Herrin des Schweigens

Danke für die Lorbeeren und für die prächtige Theorie. Blumen Sehr schön ausgearbeitet, wirklich. Sehr überzeugend.

Jetzt kommt das Aber, du hast es sicher erwartet. breites Grinsen

Zuerst ein klitzekleines "Aber": Ich dachte schon nicht, dass Dumbledore seit dem Unfall mit dem Ring "technisch tot" war, sondern sterbend. Er lebte auf "geliehene Zeit", aber so etwas wie eine zauberhafte "Herz-Lungen-Maschine", die ihn fast unbehindert leben lässt, sich aber nicht beliebig lange betreiben lässt. So gesehen war er für mich nur "fast" tot, nicht "richtig" tot. Das hat schon Konsequenzen für die ethische Bewertung von Snapes Tat.

Geist

Das zweite "Aber" ist für mich schwerwiegender. Ich kann es mir schlicht nicht vorstellen, dass sich Snape geweigert hätte, Dumbledore das Leben noch weiter zu verlängern, erst recht nicht, dass er sich darüber noch mit Dumbledore noch einen heftigen Streit geliefert hätte. Nein, hätte er das nicht mehr tun wollen, dann hätte es eine wesentlich ruhigere Diskussion gegeben, keinen Streit. Ich sehe es ähnlich wie Archanon (bitte korrigier mich, wenn ich dich falsch verstanden habe), dass es eher darum ging, in wieweit und auf welche Art Draco geschützt werden soll. Schliesslich hatte er den zweiten Mordversuch verübt, der nur mit viel Glück glimpflich abgelaufen ist. Snape wäre es recht gewesen, wenn Draco Dumbledore umbringen würde, dann müsste er es nicht selber tun, und Dumbledore wollte Draco trotz zwei Mordversuche immer noch nicht aufgeben.

Oder halt die erste Version der Ereignisse, die den meisten Diskussionsteilnehmern bekannt ist, wäre doch zutreffend. Diese Version besagt, dass Dumbledore von Snape verlangte, ihn notfalls umzubringen, damit der UV nicht gebrochen wird, und akzeptiert es nicht, wenn Snape seinen Tod lieber in Kauf nimmt, als Dumbledore zu töten.

Der Satz, von Hagrid als einziger in voller Länge wiedergibt: "Dumbledore told him flat out he agreed ter do it anâ that was all there was to it." passt für mich noch am besten zu diesem Sachverhalt. Mit diesem Ton würde Dumbledore niemals von Snape verlangen, sein Leben zu verlängern, obwohl ihn das in Lebensgefahr bringt.

Es ist der Ton, der die Musik ausmacht, darum ist diene Variante des Streites im verbotenen Wald kaum vorstellbar.

__________________


Bitte meldet euch!
28.10.2005 16:20 Kathrina ist offline E-Mail an Kathrina senden Homepage von Kathrina Beiträge von Kathrina suchen Nehme Kathrina in deine Freundesliste auf
*sirius*
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Es ist mit ein Rätsel wie Ihr alle noch glauben könnt, dass an Snapes handeln etwas gutes ist oder war. Keine Ahnung Er hat DD einfach im Auftrag von Voldemort umgebracht und nichts anderes. Flop Genauso hat er Harry nur am Leben gelassen, weil der Dunkle Lord in selber umbringen will. Dies hat er den Todessern, als Harry ihn verfolgte, ja auch mitgeteilt. Flop

Das Verhalten von Snape war von Anfang an Hogwards unwürdig.Verärgert Ich hätte schon in ettlichen Bänden vorher gehofft, dass DD ihn deshalb einmal rügt oder der Schule verweist bzw seines Amtes als Lehrer enthebt. Vogel zeigen Nein aber Snape findet immer noch im quälen der Schüler seine Befriedigung. Verärgert

Das er im ersten Band unter anderem den Schülern beibringen wollte wie man den Tod verkorkt, hat meines erachtens mit Band sechs nichts zu tun. DD war gezeichnet durch das Horkrux aber immer noch am leben.

DD`s Tod war von Snape gewollt und beabsichtigt. Nur so konnte er Voldemort und die Todesser davon überzeugen, dass er noch ein getreuer Diener seines Herrn war. Auch konnte er, da Draco zögerte, den Rum für sich in Anspruch nehmen DD getötet zu haben.

Sonst sollte man nichts anderes in diese Geschehen hinein interpretieren. Snape ist nun einmal böse, gemein, verachtungswürdig und sonst nichts. Flop
28.10.2005 17:28
MelaniaAmunsir
unregistriert


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Noch ein Hinweis mehr... Nach dem Mordanschlag, den falscherweise Katie Bell traf, sagte Dumbledore ziemlich wortwörtlich: "Snape hat es gerade noch verhindern können, dass sich der Fluch ausbreitete!". Also zumindest so habe ich es verstanden... (Bloomsbury. S. 243)

Ansonsten bin ich noch sehr unsicher über den belauschten Streit DD/Snape, was er zu bedeuten hat. Nichts macht wirklich Sinn. Beim erneuten Lesen hatte ich den Eindruck, dass DD sauer ist, WEIL Snape die Hausuntersuchung macht... ?!?! Dass es um zu wenig "Investigation" in Draco geht, dass ist später "nur" (?) Harrys Schluss, aus Hagrids Worten geht es nicht hervor, eher ist es verwirrend wie Harry und Hermine reagieren und dann Hagrid Snape verteidigt, dass dies schon okay wäre... alle Lehrer wurden gebeten in der Sache Katie Belll nach Hinweisen zu suchen...

Interessant fand ich dann Hagrids Kommentar... ich hätte JRK am liebsten liebevoll erwürgen können... der dann wortwörtlich meinte, man sollte den Streit nicht überbewerten und nicht so viel zwischen den Zeilen hineinintreptieren. Zufall? War das ironisch gemeint von JRK, weil sie wohl genau wiÃte, wie man später darüber diskutieren wird oder meinte sie damit wirklich: Leute, vergeÃt es, es ist wie es ist?

Auf jeden Fall kann es nicht sein,dass sie sich da um die Verabredung zum Mord gestritten haben, da ja Snape ja etwas "NICHT MEHR" tun will. Was auch immer. Er wirkte dabei "überarbeitet".
28.10.2005 18:41
Bernhard Nowak Bernhard Nowak ist männlich
Schüler

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Dabei seit: 26.08.2004
Alter: 56
Herkunft: Rödermark



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Ich denke, dass JKR - was den mysteriösen Streit zwischen Dumbledore und Snape angeht - auf S. 612 der deutschen Ausgabe einen Hinweis gegeben hat. Hier lässt sie Hagrid nämlich sagen, nachdem ihn Harry von Dumbledores Ermordung durch Snape berichtet: "Also, ´s muss so passiert sein, dass Dumbledore Snape gesagt hat, er soll mit den Todessern gehen", sagte Hagrid überzeugt. "Ich schätz, er muss seine Tarnung behalten."

Hier ergäbe sich doch auch ein Sinn der Handlung. Snape will unbedingt in Hogwarts bleiben. Hier ist er sicher. Deshalb kommt es ihm auch zupass, dass Voldemort selber von ihm am Ende von Band 4, als Snape im Auftrag von Dumbledore zu Voldemort geht und sich - so Snape gegenüber Bellatrix und Narcissa - Voldemort wieder verschreibt - seinen Verbleib in Hogwarts fordert (vgl. Snapes ÃuÃerungen im Kapitel Spinners End).

Dumbledore dürfte bereits zu Beginn von Band 6 geplant haben, Snape direkt an Voldemort heranzuführen und direkt als seinen Spion zu Voldemort zu schicken. Dies war ja auch dass, was Dumbledore am Ende von Band 4 von Snape "verlangen muss" (so die Szene im Feuerkelch). Daher dürfte Dumbledore Snape zu Beginn des Schuljahres auch den DADA-Posten gegeben haben; er wuÃte, dass dessen Inhaber Hogwarts würde verlassen müssen. Snape - gerade wenn er selber für sich arbeitet und nicht für Voldemort - will natürlich nicht in direkte Nähe des ewig misstrauischen Voldemort, wo er nicht so frei und ungebunden agieren kann wie in Hogwarts. Deshalb sagt er zu Dumbledore: "Ihr erwartet zu viel von mir".

Im übrigen bin ich ein absoluter Gegner der Theorie, Dumbledores Tod sei mit diesem abgesprochen. Dumbledore wirkt von Snapes Erscheinen überrascht. Für mich ist Snape der durchaus böse Verrätertyp, der allerdings für sich - und nicht für Voldemort - arbeitet. GröÃenwahn ist "the worst" von Snapes Charakter. Dieser GröÃenwahn entfaltet sich durch die DADA-Stelle. Insofern glaube ich, dass - immer ausgehend vom Text - Hagrids ÃuÃerungen von S. 612 der Schlüssel des Streites, der ja auf S. 408 dt. Ausgabe geschildert wird, sind. Dumbledore will Snape aus Hogwarts entfernen. Er will ihn in direkte Nähe zu Voldemort bringen - vielleicht als "Türöffner" für Harry. Snape würde dann die gleiche Funktion zufallen, wie sie der falsche Mad-Eye-Moodie im Feuerkelch hatte.

Ansonsten halte ich die Theorie, dass Snape Dumbledore dessen Leben verlängert hat, für plausibel. Wenn er für sich arbeitet und nicht für Voldemort, kann Snape die Vernichtung der Horcruxe nur recht sein (vorausgesetzt, er kennt deren Funktion, wovon ich ausgehe). Eine Lebensverlängerung von Dumbledore würde auch das - kurzzeitig durch die Ereignisse mit dem Okklumantik-Unterricht - gestörte Vertrauen Dumbledores in Snape wiederherstellen. Denn als Snape in Band 4 auf Geheià von Dumbledore zu Voldemort geht, blickt Dumbledore ihm "mit Besorgnis" nach. Nach der gescheiterten Okklumantik-Stunde mit Harry in Band 5 gesteht Dumbledore, es sei ein Fehler, Harry nicht selber unterrichtet zu haben. Also ganz so groà kann das Vertrauen in Snape doch nicht gewesen sein. Nachdem Snape Dumbledores Leben gerettet bzw. verlängert hat in der Episode mit der "schwarzen Hand" bei oder nach der Zerstörung von Marvolos Ring, steht Dumbledore in Snapes Schuld. Er gibt ihm den DADA-Posten; wissend, dass Snape Hogwarts verlassen würde. Dann soll Snape auch optimal für Dumbledore wirken - als Spion für Dumbledore direkt an Voldemorts Seite. Dies wird dem guten Snape "zu heiÃ" gewesen sein. Meines Erachtens könnte der Streit sich auch darum gedreht haben.

__________________
King: You're a monster, Urquhart.
Urquhart:You might very well think that, Sir, but your opinion doesn't count for very much now, does it? Good day, Sir. Grinsen

Ian Richardson in: "House of cards, Teil 2: To play the King"
28.10.2005 19:43 Bernhard Nowak ist offline E-Mail an Bernhard Nowak senden Homepage von Bernhard Nowak Beiträge von Bernhard Nowak suchen Nehme Bernhard Nowak in deine Freundesliste auf
Lisa Loewe
unregistriert


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Das mit dem Tod verkorken, kann ich mir auch sehr gut vorstellen.

Der Streit hat mir immer sehr zu denken gegeben und mich hat gar nicht mal der Wortlaut so interessiert, sondern der Ort.

Wieso waren Snape und DD am verbotenen Wald? Was ist im verbotenen Wald? Natürlich ARAGOG!

Wie wir jetzt wissen ist das Gift von Ihm sehr wertvoll und selten. Vielleicht ist das die Möglichkeit den Tod zu verkorken oder jedenfalls eine Zutat zu einem entsprechenden Zaubertrank?

Aragog wurde über den Sommer krank, also zu der Zeit, als DD seine Hand verletzt hat. Dann die Spinne (oder waren es mehrere), die sich im Besenhaus der Weasleys zu Dumbledore hingezogen haben, nicht zu Harry, obwohl der genau daneben stand.

Dann musste DD sterben, nachdem auch Aragog gestorben ist.

Vielleicht war Snape das klar und als Freund der Spinnen, wollte er Agagogs Tod verhindern.

Die Frage ist nur, würde DD den Tod einer Riesenspinne in Kauf nehmen um selbst eine Zeit lang weiterzuleben?

Dann würde DD`s Heiligenschein jedenfalls ein bisschen eiern.
28.10.2005 21:45
Phinea
unregistriert


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XD XD XD, also weisst du, den ersten Teil mit Aragog finde ich sehr stimmig und zumindest sollte man einmal drüber nachdenken, aber als ich das mit dem "Tod einer Riesenspinne" gelesen habe, musste ich unwillkürlich schmunzeln breites Grinsen Augenzwinkern !
Ausserdem denke ich nicht das man Snape jetzt als "freund der Spinnen" bezeichnen kann, ich kann mir schlecht vorstellen das er ein Tier als seinen Freund bezeichnet^^. Sag mal, verwechselst du da vieleicht was mit Hagrid??! breites Grinsen xD.
Tut mir leid, das ich das jetzt so lustig darstelle, aber den ersten Teil deines Postings finde ich doch einer Erwägung wert Grinsen , nur das Ende passte irgendwie nicht, ist nicht böse gemeint Augenzwinkern Kuss .
28.10.2005 21:54
Lisa Loewe
unregistriert


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Das gehört eigentlich nicht in diesen Thread aber:

Harry erwähnt Snape´s spinnenartigen Gang.
In Band 2 sagt Aragog zu Harry und Ron: Unsereins mag es dunkel und still. Snape arbeitet im Kerker und verdunkelt sofort sein neues Klassenzimmer. Er brüllt Ruhe, wenn die Klasse keinen Mucks von sich gibt. breites Grinsen

Im Okklumentikunterricht sieht Harry in Snapes Erinnerung: Ein Junge, der mit dem Zauberstab Fliegen von der Wand schieÃt. Da besorgt sich jemand was zu essen! Applaus

Und dann Spinner´s End!!!!!
Wer sitzt denn am Ende des gesponnenen Fadens????

OK, das ist meine Meinung und auch die ist nicht immer ganz Ernst zu nehmen!!! Fröhlich
28.10.2005 22:31
MelaniaAmunsir
unregistriert


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@B. Nowak

Okay, das wäre ein Möglichkeit. Das es weder um Voldemort, noch um Spionage allgemein noch um den verkorkten Tod bei dem Streit ging, sondern darum dass Snape von Hogwarts fort und GANZ zu Voldemort sollte...

Allerdings... wenn Snape, der einzige ist, der ihm helfen/heilen kann... wie immer wieder betont wird, und fast am Ende des Schuljahres noch sooo viele Horcruxe übrig sind, wäre es ein wenig Unsinn Snape fortschicken zu wollen.



Ja, es gibt zu es war ein Fehler. Aber ich glaube nicht, dass Snape ihn hier so extrem enttäuscht habe, dass Dumbledore nach 15 (?) Jahren, in denen er Snape so tapfer verteidigte, das Vertrauen habe... sondern es hat nicht geklappt, weil Harry und Snape sich hassen. DD sah ein, dass es so gar nicht klappen hätte können.



Hier wäre das engl. Original von Vorteil. Hab erst neulich irgendwo gelesen, dass man es auch anders übersetzen kann. Aber selbst wenns nur die Bedeutung "Besorgnis" gebe, kann dies bedeuten, dass man sich Sorgen um jemand macht im Sinne von Mitgefühl... und nicht im Sinne von MiÃtrauen.
29.10.2005 02:40
R. A. B.
unregistriert


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Ich finde alle obigen Posts sehr interessant, aber könnte es nicht sein, dass Snape in Band 1 lediglich den Schülern klarmachen wollte (bzw. angeben wollte), er könne für alles einen entsprechenden Zaubertrank brauen (also auch für den Tod, d.h. einen Trank, der den Tod b r i n g t).

Und jeder Zaubertrank wird nun einmal verkorkt. Denn zumindest das deutsche Wort verkorken bedeutet ganz einfach, einen Korken in einen Flaschenhals zu drücken.
29.10.2005 08:22
words for snow.
unregistriert


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ich bin da ganz R.A.B.'s meinung.
kann jemand vielleicht mal die englische original textzeile
reinposten, damit man mal überprüfen kann, ob verkorken
sich noch anders auslegen lässt??
29.10.2005 20:08
Kathrina Kathrina ist weiblich
Schülerin

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Dabei seit: 11.09.2005
Herkunft: Schweiz



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Die Antrittsrede von Snape: Erste Lektion:

'I can teach you how to bottle fame, brew glory, even stopper death ....'

In den englischen Foren gab es ausführliche Diskussionen, wie man dies verstehen kann. Es sind sich alle einig, dass die Auslegung sprachlich g und ist (nicht mehr und nicht weniger als das), er könne "den Tod verkorken" (to put a stopper to death), das bedeutet anhalten, verkorken.

Die Szene im Spitalflügel, GoF, P. 619

'Severus,' said Dumbledore, turning to Snape, 'you know what I must ask you to do. If you are ready... if you are prepared...'

'I am,' said Snape.

He looked slightly paler as usual, and his cold, black eyes glittered strangely.

'Then, good luck,' said Dumbledore, and he watched, with a trace of on his face, as Snape swept wordlessly after Sirius.

Das Wort bedeutet Besorgnis, Befürchtung. Aber eher im Sinne von 'apprehensive of ones life' - Idiom, also im Sinne von "besorgt um sein Leben"!

In den englischen Foren ist die Deutung klar: Es ist für alle klar, dass Dumbledore um Snapes Wohlergehen besorgt ist.

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