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Umfrage: Kernkraft - Seid Ihr dafür?
Nein, es ist viel zu riskant! 152 67.86%
Naja, es bestehen gewisse Risiken, aber ich bin dafür! 48 21.43%
Ja, Atompower finde ich gut! 20 8.93%
Eigentlich ist mir das völlig egal! 4 1.79%
Insgesamt: 224 Stimmen 100%
 
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casey
Schüler

Dabei seit: 09.07.2009



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Also ich hatte noch NIE das Gefühl, dass die Medien sonderlich atomfreundlich eingestellt waren (höchstens ein paar Publikationen, aber das Gros eben nicht). Natürlich wurde vor Fukushima weniger berichtet als danach, das ist ja auch normal. Im Hochsommer gibts auch keine Werbung für Schneeketten. Aber dennoch gab es doch in schöner Regelmäßigkeit Berichte über die Castortransporte und die dazu gehörigen Proteste. Da wurde auch meistens Bezug genommen auf die Atomdebatte allgemein.

Nur weil etwas in der Schule nicht behandelt wird, ist das ab einem gewissen Alter keine Entschuldigung mehr, überhaupt nichts darüber zu wissen. Das klingt ja so, als wäre dir erst nach Fukushima bewusst geworden, dass die Sache nicht so ganz ungefährlich ist (bzw. ist dir das bewusst geworden...).

Ich zitiere dich erneut: "'Vorher' hatte man auch kein Problem damit, bzw. es stand nicht zur Diskussion."
Ersetze das "man" durch "ich" und dann stimmts. Dich hat es vorher keinen Fliegenschiss interessiert und das tut es jetzt auch nicht. Warum dann überhaupt in einem Diskussionsthread antworten? Naja...

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10.10.2011 17:53 casey ist offline E-Mail an casey senden Beiträge von casey suchen Nehme casey in deine Freundesliste auf
Morpheus
Schüler

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Ich habe darauf geantwortet, um in Erfahrung zu bringen, ob einige wirklich so penetrant gegen Atonkraft waren, bevor es zureichend in den Medien diskutiert wurde.
Und ehrlich gesagt glaube ich kaum, dass im Alltag viel über Atomkraft diskutiert und gesprochen wird.
Jedenfalls war es im meinem Umfeld nicht der Fall. Aber da du dich in deinem Umfeld, oder auch alleine mit Atomkraft unglaublich auseinander setzt, scheinst du dir ein besseres Bild darüber machen zu können, als ich.
Aber dann scheint es wohl eher in deinem Interessengebiet zu liegen.

Doch sollte dieses mir nicht das Recht nehmen, mich an diskussionen zu beteiligen und meine Meinung zu revidieren oder nicht?

Immerhin war die Frage: Seid ihr für Atomkraft?

Und meine Antwort war schlichtweg: Ich habe nichts dagegen. Augenzwinkern Allerdings habe ich auch nichts gegen Alternativen.
Das ist meine Meinung, und du hast deine Meinung. Ich habe meine Sicht der Dinge dar gestellt und ob und wie mir etwas bewusst wird, sollte wohl dann mein Problem sein.

__________________
I solemnly swear that I'm up to no good.
10.10.2011 19:04 Morpheus ist offline E-Mail an Morpheus senden Beiträge von Morpheus suchen Nehme Morpheus in deine Freundesliste auf
casey
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Dabei seit: 09.07.2009



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Ich weiß nicht genau, was du mit "Diskussionen im Alltag" meinst, die es deiner Meinung nach nicht oder kaum gibt. Wenn du damit meinst, dass man da täglich beim Bäcker drüber redet wie übers Wetter oder das Fernsehprogramm, dann nein. Ich muss z.B. auch mit meiner besten Freundin da nicht mehr drüber reden, denn ich kenne ihre Meinung und sie meine. Erst bei neuen Entwicklungen greifen wir das Thema wieder auf, indem sie oder ich es ansprechen.
Aber Atomkraft ist durchaus ein Thema in der Gesellschaft und dieser Thread ist das beste Beispiel dafür.


Es ist natürlich jederzeit dein Recht zu sagen, dass dir das Thema völlig egal ist, auch wenn ich persönlich so eine Einstellung nicht teile und gefährlich finde. Wenn ich dann aber Dinge lese wie "Jedes andere Vorhaben, Energie zu gewinnen, oder was auch immer, birgt auch seine Risiken" ist das einfach vollkommen unreflektiert und im Kern lächerlich falsch. Solche Aussagen solltest du vermeiden bzw. darfst du dich dann nicht wundern, wenn darauf dann ein bisschen heftiger reagiert wird Augenzwinkern

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10.10.2011 19:27 casey ist offline E-Mail an casey senden Beiträge von casey suchen Nehme casey in deine Freundesliste auf
Morpheus
Schüler

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Dabei seit: 06.10.2011
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Ein Beispiel: Ich lese in der Zeitung etwas über den Ausstieg der Atomenergie, spreche es an, um Meinungen zu erfahren. Die einzigen Antworten, die ich bekommen habe, waren: Keine Ahnung.
Und schon war das Thema abgehakt. Es kam nicht eine Diskussion zu Stande und man hatte nur die Information, die einem hinterhergeschmissen werden.

Außerdem frage ich mich, wie man den Atomausstieg schaffen möchte. Windenergie ist weitaus weniger stabil als Atomkraft. Nur so zum Beispiel.
Ein Windrad wird kaum so konstant arbeiten, wie ein Atomkraftwerk.

Des weiteren: Ich habe nicht gesagt, dass mir das Thema egal ist, sonst würde ich meinen Senf nicht dazu geben wollen. Ich bin lediglich nicht gegen Atomkraft, aber offen für Alternativen.
Dass meine Aussage unreflektiert und im Kern lächerlich falsch ist, ist auch nicht meine Meinung, da Risiken sich nicht nur auf das gesundheitliche Auswirken beziehen, meiner Ansicht jedenfalls nach, sondern ein Risiko ist für mich auch der Fall einer nicht konstanten Energielieferung, welche ein Atomkraftwerk im Normalfall momentan noch garantieren kann.

Wie gesagt, wenn eine Alternative das gewährleisten kann, was ein Atomkraftwerk kann, und sobald dies auch bestätigt ist, bin ich gerne dazu bereit, meine Meinung zu ändern. Bis dahin halte ich AKWs für keine schlechte Sache. Grinsen

Und solche Extremfälle wie in Fukushima sind bisher in Deutschland nicht aufgetreten (was auch schwer möglich ist).

Ich wundere mich nicht, dass heftiger darauf reagiert wird, so kommt eine Diskussion doch erst zu Stande Grinsen

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I solemnly swear that I'm up to no good.
10.10.2011 20:02 Morpheus ist offline E-Mail an Morpheus senden Beiträge von Morpheus suchen Nehme Morpheus in deine Freundesliste auf
casey
Schüler

Dabei seit: 09.07.2009



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"Bisher" ist gut. Einmal würde ja auch vollkommen reichen.

Das Risiko, mal einen Abend ohne Internet und Licht da zu sitzen, weil es Stromschwankungen gibt, würde ich niemals mit dem Risiko vergleichen, dass ganze Landstriche eine Ewigkeit lang verstrahlt werden und Tausende von Menschen sterben könnten. Hätte ICH das zu entscheiden, wäre mir das ganz ehrlich zu heikel, aber unsere lobbyhörigen Politiker scheinen wohl etwas mehr Selbstvertrauen zu haben.

Lies dir einfach mal durch, da hast du die aktuellen Zahlen und auch das ein oder andere Statement zu der Frage, ob sowas wie in Fukushima in Deutschland "schwer möglich" ist. "Schwer möglich" heißt nämlich leider nicht "unmöglich".

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10.10.2011 21:15 casey ist offline E-Mail an casey senden Beiträge von casey suchen Nehme casey in deine Freundesliste auf
Laila Malfoy Laila Malfoy ist weiblich
Schülerin

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Dabei seit: 04.03.2010
Alter: 22
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Ich möchte noch hinzufügen, dass die Atom-Lobby immer noch behauptet, dass in 10000 Jahren einmal ein schwerer Atomunfall passiert. Liebe Atom-Lobbyisten hier ein kleines rechenbeispiel: 1 Unfall in Tschernobyl + einer in Fukushima + einer in Harrisburg, der auch noch vertuscht wurde=3(!) Unfälle in 20 Jahren. In 10000 Jahren wären das dann 1500 Unfälle

Und der Nukleare Unfall muss ja nicht unbedingt in Deutschland passieren, um uns schaden zuzufügen. Es könnte genausogut in Tschechien oder Polen oder Frankreich einen Unfall geben.
Wozu gibts eigentlich die EU ? Sollte die sich nicht um genau solchen Kram kümmern ?

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10.10.2011 21:46 Laila Malfoy ist offline E-Mail an Laila Malfoy senden Beiträge von Laila Malfoy suchen Nehme Laila Malfoy in deine Freundesliste auf
mandragora mandragora ist weiblich
Schülerin

Dabei seit: 29.12.2006



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Weißt du, es ist mir schlichtweg unbegreiflich, wie man 10 Jahre (!!!!) nach dem ersten Ausstiegsbeschluss immer noch so tun kann, als hätte nie jemand ein Ausstiegsszenario vorgelegt.

Zehn Jahre Ausstiegsdebatte, Dutzende Gutachten und Szenarien, x Fernsehdokumentationen, allesamt öffentlich zugänglich, und du fragst, wie ein Ausstieg zu schaffen sein sollte.

Wo und wie informierst du dich eigentlich?

__________________
"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)
11.10.2011 17:08 mandragora ist offline Beiträge von mandragora suchen Nehme mandragora in deine Freundesliste auf
Luy
Schüler

Dabei seit: 05.09.2011
Herkunft: Nimmerland



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Der Punkt ist, dass es die "friedliche Nutzung" der "Atomenergie" noch gar nicht solange gibt; daher auch diese Unterscheidung in friedliche und militärische Nutzung. Während des 2ten Weltkriegs wurde an der Bombe gebastelt, weil die Amerikaner fürchteten, die Deutschen wären schneller. Obwohl sich dann herausstellte, dass Deutschland die Bombe nicht hatte, wurde weiter an der Bombe gebaut. Und dann gab es zunächst mal Hiroshima und Nagasaki als Vergeltungsschlag. Die USA waren die neue Weltmacht. Die Briten (Churchill in dem Fall) wollten unbedingt Partner der USA bleiben. Dafür wollten sie die Plutoniumbombe, dafür wurden Reaktoren gebaut und in Betrieb genommen, Die Stadt, in der das damals gemacht wurde, hieß Windscale. Nach dem Brand, Abluftproblemen etc. wurde der Ort in (wo auch die Wiederaufbereitungsanlage steht) umbenannt:
Lange Rede, kurzer Sinn: Damals stand der militärische Nutzen im Vordergrund (und ich behaupt, dass er das heute auch noch oft genug tut) und nicht die Energieversorgung eines ganzen Landes. Militärischer Nutzen bedeutet auch immer ein gewisses Maß an Geheimhaltung. Sprich: Wenn die Bevölkerung nichts weiß, kann es auch nicht großartige Diskussionen darum geben. Im Übrigen stand es auch deshalb nicht zur Diskussion, weil die Atomlobby sich einfach überall Politiker zusammenkauft. In Deutschland gibt es nur deshalb diese heftige Debatte, weil die Anti-Atomkraft-Bewegung seit bald über 30 Jahren dagegen kämpft. Gäbe es sie nicht, wäre das nicht so! Das lässt sich v.a. an Frankreich beobachten.



Hm...dann hast du wohl auch kein Problem damit, direkt neben einem AKW zu wohnen, oder? Wo darf der Atommüll hin?
Sorry, das soll kein Angriff sein - aber wenn man im Alltag den AKW-Strom haben will, dann wird man sich auch fragen müssen, was denn mit diesem alltäglichen Müll passieren soll.
Ich finde das mit dem Müll sehr krass. Wir hinterlassen den folgenden Generationen einen unglaublichen Müllberg.



Ja, damit mit Atomkraft (oder auch Öl und Kohle), so leben können wie bisher, müssen andere dafür verrecken. Ganz im Gegensatz zu dem was die Atomkraft-Lobby immer an Argumenten bringt von wegen mit Atomkraft sind wir unabhängig, das ist nicht so. Für die Kernspaltung braucht man Uran. Wo wird Uran gefördert? Australien, Russland und v.a. auch in Afrika (Niger etc.). So - und jetzt kann sich jeder vorstellen, was diese Förderung anrichtet. Die Gebiete sind verseucht und die Menschen sterben an Strahlenkrankheiten bzw. erkranken an Krebs usw. Weiterhin gibt es auch die "". Menschen, die von AKW zu AKW ziehen bzw. dafür angeworben werden. Diese Leute tun das, weil sie keine andere Wahl haben (bspw. Zeitarbeiter) und sich ein kleines Zubrot verdienen wollen. Vorteil für die AKW-Betreiber: Für Krankheiten müssen sie natürlich bei den "Nomaden" nicht geradestehen. Im Übrigen haben auch in Fukushima sehr viele Nuklearnomaden gearbeitet, weil die Japaner das anders nicht in den Griff bekommen würden.
Arte über Nuklearnomaden in Frankreich:

Ein weiteres absolutes Kontra gegen Atomkraft ist . Uranmunition ist abgereichertes Uran (quasi der Abfall aus AKW). Nun ja, die alternative "Entsorgungslösung" ist der flächendeckende Einsatz in Kriegsgebieten, zudem wirkt es panzerbrechend und verteilt sich als Staub in alle Winde. Zeitgleich verseucht es aber die ganzen Länder wie das ehemalige Jugoslawien, Somalia, Irak, Afghanistan etc. Die NATO (bzw. USA und GB) begehen hier ganz klar , da der Einsatz von Kriegsmitteln, die dauerhaft Schaden (Vergiftung, Verseuchung, Krankheiten usw.) anrichten, verboten ist.
Dazu gibt es den Film "deadly dust":
In diesem Sinne lässt sich die Absicht einer militärischen Nutzung von Atomkraft auch nie ganz ausschließen.



Man kann aber Risiken gegeneinander abwägen. Sicher, auch für erneuerbare Energien bzw. die Herstellung von Windrädern usw. braucht es Material, Energie etc. Aber ganz ehrlich: Ein paar umgeknickte Windräder bei einem Sturm richten definitiv weniger Schaden an als ein AKW das bei einem Erdbeben im Rheingraben steht und gerade Kernschmelzen stattfinden. Wenn du dir auf google maps einmal anschaust, in welcher Umgebung AKW stehen, wirst du feststehen, dass sie meistens ziemlich in der Pampa stehen. Sprich in der Hauptwindrichtung ist meistens Feld oder Wald dahinter. Warum...nun ja, eigentlich ziemlich klar, oder? Ist halt besser, als wenn Berlin direkt daneben liegt. Im Übrigen hat Atomkraft noch zahlreiche weitere Nachteile: sie ist zentralisiert, liegt also in den Händen von wenigen Konzernen, auf die man sich verlassen können muss.

Erneuerbare Energien ermöglichen außerdem die bis dato einmalige Chance, dass große Teile des Landes "autonom" werden könnten, weil die Energieversorgung nicht mehr von großen Kraftwerken abhängen würde. Politiker und Konzerne wollen das natürlich nicht. Die fördern lieber die großen Offshore-Windanlagen. Vertane Chance, endlich energieunabhängiger zu werden.

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"Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann."

(aus Momo)

Michael Ende

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Luy: 07.11.2011 16:07.

07.11.2011 15:53 Luy ist offline E-Mail an Luy senden Beiträge von Luy suchen Nehme Luy in deine Freundesliste auf
mandragora mandragora ist weiblich
Schülerin

Dabei seit: 29.12.2006



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Bei Arte gibts wieder eine Dokumentation über die Segnungen der Atomenergie, speziell für die, denen es egal ist, was mit dem Atommüll passiert:



Wie üblich sehr sehenswert, und noch bis Dienstag den 20.3. in der Mediathek.



Edit 4.4.: Mit einem Jahr Verspätung reicht nun die EnBW die "Eilmeldung" über Störfälle in Philippsburg II nach.



Über eine Viertelmillion Liter Wasser ausgelaufen, Notkühlung tagelang nicht verfügbar, Sicherheitsbehälter stundenlang offen während des Betriebs. Die Atomaufsicht Stuttgart unter Weisung von Umweltministerin Gönner vereinbart "Geheimhaltung", anstatt die Vorfälle zu melden, weil man die Laufzeitverlängerung nicht gefährden will.



Solche Zustände gibts also nicht nur in Japan. Ich hoffe nur, dass dies nicht wieder im Sande verläuft, und es Frau Gönner eine Wiederaufnahme ihrer Karriere als Umweltministerin egal in welcher Richtung versperrt.

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"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung." (Peter Scholl-Latour)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mandragora: 04.04.2012 13:34.

15.03.2012 21:47 mandragora ist offline Beiträge von mandragora suchen Nehme mandragora in deine Freundesliste auf
Glaedr


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Dabei seit: 23.09.2005



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02.12.2013 14:04 Glaedr ist offline E-Mail an Glaedr senden Beiträge von Glaedr suchen Nehme Glaedr in deine Freundesliste auf
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