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Thema: "Before everything is too late ..." - Spielthread
psycho-koffer

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Johnny Desh 02.08.2011 15:18 Forum: Archiv


Obwohl der hellbraunhaarige Junge die Frage an Johnny und Sandra gestellt hatte, war es natürlich seine beste Freundin, die die Chance ergriff um mit den Gryffindors ins Gespräch zu kommen. Und wie gewohnt verübelte er ihr dies ganz und gar nicht: Sie war die Gesprächigere von beiden, die, die den Kontakt zu anderen suchte und sich so schnell wie möglich ein sicheres und gemütliches Umfeld in neuen Situationen schaffen wollte. Eben anders als Johnny, gänzlich anders, aber er war ihr dankbar dafür, dass sie mit Lupin sprach und seine Unfähigkeit in Gesprächen mit Fremden nicht zur Schau gestellt werden musste.
Es war, so empfand es jedenfalls Johnny, eine schwerfällige Angelegenheit sich mit den anderen Sechstklässlern aus Gryffindor zu unterhalten. Er kannte keinen von ihnen und Smalltalk war ganz und gar keine Stärke von Johnny. Und zudem konnte er gut und gerne drauf verzichten Wörter und Sätze mit diesen Möchtegern-Stars und Prahlern Black und Potter auszutauschen.
Lupin schien ganz und gar nicht in diese zusammengewürfelte Gruppe aus Rumtreibern zu passen. Er schien verantwortungsbewusst, vernünftig, reif genug für ernste Gespräche - und Sandra empfand wohl dasselbe, als sie in ihrem Redefluss mit Remus Lupin nicht wirklich zu einem Satzende gebracht werden konnte.
Johnny schmunzelte leicht und blickte etwas amüsiert zu Sandra und Lupin zu seiner Rechten. Sie hatte sich innerhalb noch nicht mal einer Stunde schon in diesen riesigen, rein rational betrachtet aufgrund ihrer GröÃče eigentlich kalten aber trotzdem Wärme ausstrahlenden Hallen zu Recht gefunden. Ihre Augen strahlten Freude aus, pure Freude darüber, ein gesamtes Schuljahr an Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, zu verbringen.
Sein Schmunzeln wandelte sich in ein Lächeln. Seiner besten Freundin ging es gut, sie fühlte sich wohl. Das war das Wichtigste.
Thema: Besprechungsthread - Before everything is too late
psycho-koffer

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29.07.2011 14:47 Forum: Archiv


Jup ich weiÃč soweit wo wir sind! Grinsen Bzw. habs halt nachgelesen ... darum =)
Ich poste mit Orange, ist das richtig? Grinsen

Und gut xD dann waren's eben 2 Jahre ... haha =) die Zeit vergeht zu schnell für so einen alten Menschen wie mich^^

Jessi, wir sollten vielleicht MSN-Adressen oder so austauschen? Für Besprechungen bzgl. Johnny und Sandra? =)
Thema: Besprechungsthread - Before everything is too late
psycho-koffer

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28.07.2011 13:07 Forum: Archiv


Hallo RPG-ler! Grinsen

Also ich hab zwar noch kein offizielles WOB bekommen, aber Jessi hat mich jetzt in den Anfangspost des RPG's als Johnny eingetragen ... darum geh ich mal davon aus, dass das als gesetzt gilt, was sie mir eig. auch schon per PM gesagt hat! =)

Ich hoffe, es passt dann also, wenn ich euch mal allen Hallo sage und euch mitteile, dass ich mich freue, bald mit euch allen posten und RPG'len zu dürfen! Grinsen
Ich bin der Hannes, bald 20 Jahre alt und hatte mir mal vor ... 3-4 Jahren ein eigenes RPG, dass dann aber auch, so wie der gesamte RPG-Bereich, den Bach runter lief Grinsen
Jedenfalls freu ich mich wieder hier zu sein und nach langer Zeit mal wieder schreiben zu können Grinsen

@Jessi: Soll ich schon anfangen, oder was ist jetzt für Johnny geplant? Ich gehe von einem ganz normalen Quereinstieg aus ohne langes Gedankengeplänkel was vorher alles passiert ist, oder? x)

LG Grinsen
Thema: Bewerben der Charactere - Before everything is too late
psycho-koffer

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John Gabriel Desh 27.07.2011 14:05 Forum: Archiv


Tut mir leid - aber hier mit Verspätung mein Steckbrief für Johnny Desh! Hoffe, dass er so passt! Grinsen



John Gabriel Desh (genannt Johnny)
16
Muggelstämmig
Mortimer Benjamin Desh, Direktor der internationalen Hotelkette âÇ×Fairmont Hotels & ResortâÇť
Ellis Desh geborene Lindberg, verstorben
Alexis, zwei Jahre jünger
Oxford
Noch unbekannt
Gut


John liebt laute Musik. Dazu zählen bevorzugt britische Muggel- Punk- und Rockbands. Er hört Musik, um sich abzureagieren. Er kann sich völlig in die Welt der Klänge und Töne fallen lassen, darin eintauchen und das Auftauchen auÃčer Acht lassen.
Der Schwarzhaarige mag den Herbst, seine liebste Jahreszeit. Wenn die Blätter sich in allen erdenklichen Farben zeigen und durch den Wind tanzen kann er sich richtig entspannen. Er mag den Herbstregen, das bewölkte Wetter.


John hasst Protzer, Wichtigtuer und Angeber. Leute, die aus ihrem Leben mehr machen und es grandioser und einzigartiger darstellen, als es wirklich ist, sind für ihn unterste Schublade. Darum hat er auch so seine Probleme mit so genannten Schulstars, denen er sich gerne in den Weg stellt und damit sein Leben komplizierter macht, als es eigentlich wäre.


Johnny und seine Kamera sind beste Freunde. Er fotografiert überaus gern und ist in der Zwischenzeit bereits ziemlich gut darin geworden. Sein Lieblingsmotiv ist seine beste Freundin Sandra, welche er immer wieder aufs Neue in ein anderes Licht setzt. Einst war es seine Mutter, die er mindestens einmal täglich mit seiner Kamera eingefangen hatte; er war vernarrt in sie und ihre Schönheit.
Johnny ist ein sehr kreativer Mensch und war an seiner alten Schule deshalb auch nur im Kunstunterricht aufgefallen. Er hat zahlreiche Ideen sowie ein groÃčes Talent und verwirklicht diese immer wieder auf beeindruckende Weise. Doch Johnny lässt sich kaum loben, er empfindet Komplimente als Verarschungen und glaubt, dass sich die Leute über ihn lustig machen wollen. Sein Zimmer ist voll behangen von Bleistiftzeichnung. Ein unerklärliches Faible besitzt er für Ballerinas, welche er am liebsten auf Papier bringt.


Der Junge reagiert oft über, lässt sich sehr leicht reizen und wird dann auch beleidigend und oftmals handgreiflich. Die einzige Person, die ihn dann beruhigen kann, ist Sandra.
An seiner alten Schule fiel er höchstens durch seine Respektlosigkeit gegenüber den Lehrern und durch seine Schlägereien mit den Jungs aus dem Sportclub auf. Johnny ist ein ziemlich uneinsichtiger Mensch.
Wenn ihn jemand kritisiert oder schlecht macht, ihn anspricht oder blöd anmacht tritt er dem Menschen auch schon skeptisch gegenüber. Im Allgemeinen ist er sehr menschenscheu und fürchtet sich vor dem alltäglichen Kontakt mit ihnen. Es benötigt viel Zeit und Geduld, um nahe an Johnny und sein wahres Wesen zu gelangen.
Er empfindet sich als nicht alltagstauglich und hat groÃče Angst, im Leben zu versagen. Johnny hat keine Idee oder Vorstellung, was er in seinem späteren Leben machen könnte, keine Berufswünsche oder Träume.


John wuchs wohl behütet auf dem Landsitz, weit drauÃčen vor Oxford, im groÃčen Landhaus seines Vaters auf. Seine Mutter Ellis, welche der Familie zu Liebe ihre Berufstätigkeit aufgegeben hatte, hatte genug Zeit für seine Erziehung und anders als bei anderen reichen Familien wurde daher auch kein Kindermädchen benötigt. Die Deshs hatten ausschlieÃčlich ein Hausmädchen sowie einen Gärtner angestellt. Der Vater Mortimer war in den ersten zwei Lebensjahren seines Sohnes kaum zu Hause. Er reiste aufgrund von Geschäftsterminen rund um die Welt, war überall, nur nie im vertrauten Heim bei seinem Sohn und seiner Frau. So wuchs Johnny fast ohne väterlichen Einfluss auf, nur bei groÃčen Anlässen wie Weihnachten oder im Sommer fand er seinen Weg nach GroÃčbritannien.
Johns Eltern verwöhnten den Kleinen mit allen erdenklichen und kostspieligen Geschenken. So besaÃč er nach wenigen Monaten bereits ein riesiges Kinderzimmer, vollgestopft mit Spielzeug, Kuscheltieren und Büchern. Besonders ein schneeweiÃčer Eisbär mit groÃčen Knopfaugen hatte es ihm angetan. Noch heute ist er im Besitz dieses wuscheligen Freundes.
In seiner Kindheit hatte Johnny kein Interesse daran, sich mit anderen Kindern anzufreunden oder Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Er war einerseits viel zu schüchtern und von einem anderen Aspekt aus betrachtete fand er es unnütz, denn er hatte ja seine Mutter. Als aber sein zwei Jahre jüngerer Bruder Alexis geboren wurde, wurde Johnny von seinem Thron gestoÃčen.
Alexis nahm den neuen Platz in der Mitte der Familie ein und zog alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Mutter widmete sich völlig der Erziehung ihres neuen Sohnes und vernachlässigte Johnny vollkommen âÇô so sah es zumindest er. John litt sehr darunter und begann deshalb auch mit dem Stottern infolge eines Schockes, als seine Mutter ihn bei einem mehr oder weniger schweren Unfall auf dem Spielplatz nicht trösten wollte. Sogar sein Vater hielt sich nun regelmäÃčig zu Hause auf um dem kleinen Sonnenschein beim Wachsen zuzusehen. Johnny hatte diese Vernachlässigung und diesen Schmerz bis heute nicht wegstecken können.
Mit 4 Jahren wurde er dann in den allgemeinen Kindergarten für Muggel geschickt, für ihn empfindend wohl eher abgeschoben. Er kam dort nicht zu Recht, verletzte andere Kinder und machte sich damit sicherlich keine Freunde. Daher mussten sie ihn nach bereits 10 Tagen wieder herausholen und zu Hause behalten.
Mit 6 Jahren wurde er schlieÃčlich eingeschult und lernte bereits im ersten Jahr seine spätere beste Freundin Sandra Oh kennen. Anders als erwartet schienen sich die Umstände gebessert zu haben, denn Johnny hatte gelernt, dass es besser war, wenn er sich im Hintergrund hielt. In den ersten Jahren fiel er nie besonders auf, besonders weil er noch nicht realisiert hatte, wie man mit ihm umgegangen war. Sein Vater steckte ihn in einen Fechtkurs, einen Golfclub, einen Reitverein und in die NachwuchsâÇô Polomannschaft Oxfords. Er wurde völlig dazu abgerichtet, das Vorbild seines Vaters zu verkörpern. Trotz seiner Abneigung nahm er dies einfach so hin, wie es war.
Als John jedoch sein zehntes Lebensjahr erreicht hatte, wurde er urplötzlich einsichtig und wehrte sich gegen die Ereignisse, die man mit ihm vorhatte. Er trat aus allen Clubs und Vereinen aus, natürlich gegen den Willen seiner Eltern, und wehrte sich gegen alle Regeln und Vorschriften, die sie ihrem rebellierenden Sohn vorsetzten. Er mochte es nicht länger mit ansehen, wie mit ihm umgesprungen wurde. Seine Eltern, natürlich schockiert über das Verhalten ihres Sohnes, schickten ihm zum Schulpsychologen und machten sich ernsthafte Sorgen um John.
Doch dieser tickte dadurch nur noch mehr aus. Er bedrohte Mitschüler und prügelte sich mit ihnen. Als dann auch noch einige Mitglieder aus den Sportmannschaften damit anfingen, ihn zu mobben und zu schikanieren, legte er sich auch mit diesen an. Natürlich war er bei seiner Statur und seiner mangelnden Stärke der Schwächere und versagte in jedem Falle. Sein Image sank daher auf das unterste Niveau, sein Verhalten war bedenkenswert und nur noch mit Schmiergeld konnte der Sohn an der Schule gehalten werden. Er musste die siebte Jahrgangstufe wiederholen, diese drastische MaÃčnahme musste in Kauf genommen werden.
Mit diesen Taten und Geschichten handelte er sich das Bild eines verrückten Psychopaten und eines meidenswerten Freaks ein. Trat er in einen Raum wurde es abrupt still, Schülerscharen teilten sich bei seinem Kommen und natürlich hatte er daher auch keine Freunde. Die einzige Person, die ihn wirklich verstand und sich um ihn kümmerte, war Sandra.
Zu Hause waren seine Eltern natürlich nach wie vor empört und schockiert über seine Wandlung vom einst so artigen und vorbildhaften Kind zu einem rebellierenden und aufbrausenden Jungen. Doch Johnny mied ab sofort den Kontakt zu Mortimer und Ellis und stritt sich nur mehr Tag aus Tag ein mit ihnen. Für seinen Bruder empfand er nur Hass und Abscheu, obwohl dieser für seine Bevorzugung eigentlich nichts konnte. Als dieser dann natürlich auf dieselbe Schule wie er geschickt wurde, war Ãärger vorprogrammiert. Der kleine Bruder wurde zum Liebling aller und schlieÃčlich zum Schulsprecher gewählt. Immer mehr Zorn und Wut staute sich in Johnny, die er aber glücklicherweise nie herauslassen konnte.
Kurz vor Johns 16. Geburtstag verstarb seine Mutter bei einem tragischen Autounfall auf dem Weg zur Arbeit. Es war für die ganze Familie, insbesondere für den Schwarzhaarigen, ein schwerer Schicksalsschlag, den er bis heute noch nicht verarbeitet hatte. Eigentlich sollten solche Momente die Familie viel enger zusammenschweiÃčen, doch in ihrem Falle trieb sich nur ein riesiger Keil zwischen die Drei. Zwischen Alexis und seinem Vater, die schon immer ein gutes Verhältnis zueinander hatten, änderte sich natürlich nichts. Nun fühlte sich Johnny noch viel mehr wie ein richtiger AuÃčenseiter. Er redete kaum noch, begrüÃčte die beiden nicht, wünschte ihnen keinen Guten Morgen oder sonst was. Nur kurze, simple und nötige Dinge kamen aus seinem Mund gekrochen, ehe er ganz verstummte.
Sein Vater beschloss daraufhin, da er mit den anstauenden Problemen nicht fertig wurde, seinen Sohn nach Beendigung des Schuljahres auf ein Internat in Frankreich zu schicken.
Doch die Zukunft hatte etwas anderes mit Johnny Desh vor âǦ


Johnny ist ein sehr in sich gekehrter, verschlossener und schüchterner Junge.
Er denkt sehr viel nach, sei es über seine Beziehung zu anderen Menschen, über seine verstorbene Mutter, dessen Tod er noch nicht wirklich verarbeiten konnte, oder über seine Gefühle, die er nur Sandra zeigen will und kann.
Johnny kommt mit seiner Homosexualität nicht wirklich zurecht. Was würde er nur geben, wenn er so wäre wie die anderen! Die einzige Person, die davon weiÃč, ist seine beste Freundin Sandra. Sie unterstützt ihn, mit seiner âÇ×AndersartigkeitâÇť zurechtzukommen und er versucht, dies so gut er es eben kann zu verdrängen. Doch insgeheim ist er sich bewusst, dass dies kein langfristiger Lösungsansatz ist. Johnny hatte bisher noch keinen Freund geschweige denn seinen ersten Kuss, was wohl dazu beiträgt, dass er es sich noch nicht wirklich vorstellen kann, ein Leben lang schwul zu sein. Er hatte sich bereits in den einen oder anderen Jungen verliebt, angesprochen hatte er jedoch keinen einzigen von ihnen.
Es fällt ihm schwer beziehungsweise er wehrt sich dagegen, neue Kontakte oder sogar Freundschaften zu schlieÃčen.
Sein Vater würde sich wünschen, wenn er in seine FuÃčstapfen treten würde, aber Johnny kann die Leidenschaft seines Vaters für die Gastronomie und den Umgang mit anderen Menschen nicht teilen.
Er ist ein typischer Einzelgänger und hatte an seiner alten Schule einen schlechten Ruf aufgrund seines Verhaltens. Sandra stellt hier eine totale Ausnahme dar. Seine Zeit verbringt er am liebsten mit ihr.
John war oft das Opfer von Schikanen und Mobbing gewesen und war an seiner alten Schule die Zielscheibe der Rugbyspieler. Er hatte sich damals kaum in seiner Schule engagiert und war deswegen auch der unbekannte Sohn seines ach so bekannten Vaters.
Er hielt sich fern von jeder Party, Festen, Banketten, Charity- Projekten oder irgendwelchen Geigen-Konzerten in den Hotels seines Vaters. Er verzog sich lieber nach Hause, in sein Zimmer, auf sein Bett.


WeiÃčes Sonnenlicht durchschnitt gleiÃčend seinen geradeaus gerichteten Blick und hüllte den belebten Bahnhof in wohltuende Wärme. Am Horizont hinter tausenden von Häuserfassaden, die wie bloÃče, nichts versprechende Kulissen ihre Aufgabe erfüllten, prangte nun der rote Feuerball auf sturmgrauen Himmel wie zum Zeichen seines Sieges über die noch am frühen Morgen bedrohlich wirkenden Wolkenbetten. So waren es keineswegs diese ungeliebten Gäste, die die Luft über der Stadt in dunklen Nuancen zierten. Aus uneinnehmbaren, geziegelten Backsteintürmen rauchte und qualmte es, als würde ein Drache in ihrem Inneren an unkurierbarem Keuchhusten leiden. Der Schmutz klammerte sich an alles und jeden, der ihm als gerade geeignet in den Weg trat: weiÃče Häuserwände, frisch gestrichene Zaunpfähle, die blank geputzten Fensterscheiben der Bürogebäude und das Fell der Yorkshire Terrier der alt eingesessenen Damen. Und somit war es auch nicht verwunderlich, dass er vor dem gespannten Zelt über der Stadt keinen Halt machte. Doch es war nicht immer so gewesen. Noch vor zwei Jahrhunderten konnte die Metropole stolz von sich behaupten, dass ein schwarzer Himmel nicht zu einer ihrer Charakteristiken gehörte. Aber Zeiten änderten sich, wie er spätestens jetzt wusste.
Es war September. Erste Blätter fielen bereits von den Bäumen und tauchten verlassene StraÃčen mit ihrer Restfarbe an Sommer in goldene Töne. Dass sie dadurch einladender wirkten, würde nie jemand behauptet haben. Durch das gefallene Laub schien es lediglich so, als würde den leeren Alleen ein wenig mehr Sinn in ihrem tristen Bestehen auferlegt werden. Sie harrten aber aus, unnachgiebig, von Witterung und Innovation verletzt. Der Asphalt wurde aufgebrochen, auseinander gerissen, wieder miteinander vernäht. Immer und immer wieder erlebte er eine mehr oder weniger schmerzhafte Trennung. Und als wäre hier nie etwas vorgegangen, als müsste etwas vertuscht werden, fügte man die StraÃče wieder zusammen, auch wenn sie nicht mehr zusammenpasste. Sie wurde nicht nach ihrer Meinung gefragt, man nahm einfach an, dass sie es so haben wollte. Aber Menschen irrten sich, wie er spätestens jetzt wusste.

Das hektische Treiben, geprägt von weinenden Müttern, winkenden Vätern und Geschwistern sowie sich suchenden Freunden ging an ihm vorüber, als wäre es nicht einmal existent. Seine Aufmerksamkeit wurde niemanden auferlegt, niemand hatte die Qual, von einem starren, braunen Augenpaar verfolgt und gemustert zu werden.

Er hatte es noch nicht realisiert, aber er war wirklich hier.

John stand inmitten von hunderten Hexen und Zauberern ratlos auf dem Bahngleis 9 ¾, geblendet von der Sonne und abgelenkt von der pompösen, scharlachroten Dampflokomotive vor seinen Augen. Neben ihm auf dem heiÃčen, rauen Beton befand sich sein Gepäck: eine schwarze, lieblos voll gestopfte Reisetasche sowie ein Koffer zu seiner Linken in derselben Farbe. Auf beiden war ein weiÃčes Emblem, ein Efeukranz um den Buchstaben âÇÜDâÇÖ geschlungen, aufgestickt. So edel sie auch noch wirken mochten, so unbeholfen ging er mit ihrer Eleganz um. Man hätte nicht einmal behaupten können, dass diese die seinen waren, stand er auch noch neben ihnen. Das Bild dieses jungen Mannes neben solch wertvollen Stücken lieÃč einen innerlich fast schon auflachen. Es hatte etwas schrecklich Belustigendes und Absurdes an sich, ihn dort so stehen zu sehen.
Es wirkte nämlich keineswegs so, als läge es jemals in seinem Interesse sich von Ort und Stelle wegzubewegen. Im Moment konzentrierte sich dieses wohl eher auf den Zug vor seiner Nasenspitze. Kein normaler Sechstklässler hätte in seinem Alter, nach fünf vorherigen Jahren, an dem er das Gefährt bereits gesehen und betreten hatte, noch so einen erstaunten Blick zu Stande gebracht, wäre er auch noch so ein guter Schauspieler. Nur einige der Erstklässler betrachteten die Lok mit Genugtuung, hatten sie doch vorher bereits so viel über sie erfahren, gelesen und gehört. Und nun hatten sie diesen kleinen Mythos âÇô Unikum in ganz GroÃčbritannien- vor ihren eigenen Augen.
Johnny hatte zwar davon gelesen, aber er hatte sich die Lok nicht ansatzweiÃče so imposant wie sie es eben war vorgestellt.
Sein Blick wanderte über die groÃčen, vielspeichigen roten Räder, die vergoldeten Kamine, das einsame Führerhaus mit dem dortigen farblichen aufeinander abgestimmten Equipment, und schlieÃčlich über den voll beladenen Kohlewagen. Ein Eisenbahn-Museum war sein erster Gedanke gewesen, bis er die groÃčen, goldenen Lettern unter einem Wappen an der Seite der Lokomotive erkannte.

Es war wohl eher dies, was das Bestaunen über eben jenen Zug auslöste. Ihm war nicht bewusst gewesen, wo er eigentlich war, was er getan hatte, um überhaupt hierher zu kommen und was ihn hierher gebracht hatte. Seine Erinnerungen an die letzten Stunden schienen offenbar wie weggeflogen - nicht verdrängt oder verschoben - einfach nur verschwunden.
Doch der Schriftzug lieÃč ihn aufschrecken und gab ihm eine einzige, grundlegende Bestätigung.
So etwas wie Hogwarts existierte wirklich.
Und dies war absolut kein Traum.

Nun war er also wirklich hier.
Thema: Wer geht zur Premiere nach London?
psycho-koffer

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27.06.2011 12:27 Forum: King's Cross


Hallo Leute,
ich bin am 7.7.11 auch mit von der Partie Augenzwinkern
Ich fliege am 6.7.11 von München nach London Stansted und zurück am 8.7.11, wiederum gleiche Strecke Augenzwinkern )

Ich wollte fragen ob es mittlerweile klar ist, ob man in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli am Trafalgar Square dann campieren kann oder nicht? Bzw. wie macht ihr es? Habt ihr ein Hostel und macht euch erst in aller Herrgottsfrühe auf zum TS und LS oder macht ihr euch schon bereits in der Nacht zuvor dort breit?
Und wo übernachtet ihr dann in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli??

Hab bisher nur meinen Flug gebucht und bin sonst SEHR planlos, fahr alleine hin also fühl ich mich sowieso schonmal doppelt aufgeschmissen, da ich noch nie in England war ... geschweige denn in so einer GroÃčstadt x))

LG und hoffentlich kann mir jemand von euch weiterhelfen!! Grinsen
psycho-koffer
Thema: Bilder- & Videoclips zu HP 7.2
psycho-koffer

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17.06.2011 02:01 Forum: Film 7b - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2




die trägt harry zur tarnung damit ihn snape nicht sofort unter den scharen der gryffindors erkennt als dieser die gesamte schule in die groÃče halle bestellt ...
nachher zieht er sie ja offensichtlich wieder aus!
Thema: Bilder- & Videoclips zu HP 7.2
psycho-koffer

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25.05.2011 19:25 Forum: Film 7b - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2


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Here we go!
Das Charakter-Poster von Ron!
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

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14.05.2011 17:10 Forum: Fanart




vielleicht mag mir ja doch noch jemand etwas machen Grinsen
lg
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

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07.05.2011 11:16 Forum: Fanart


Hallo Artler! Grinsen

Ich hätte gerne ein Set, bestehend aus Ava und Signatur, hier für das Xperts Forum sowie einen Wallpaper, GröÃče 1400x800 (komische gröÃče o.O xD)

Motive: etwas hiervon oder auch von hier
Text: darren freakin' criss
der Rest: ist euch überlassen =DD

vielen dank im vorraus Grinsen
psycho-koffer! Umarmen
Thema: Unveröffentlichte Szenen
psycho-koffer

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01.04.2011 17:28 Forum: Film 7a - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1


NEUE UNVERÃľFFENTLICHTE SZENE
Hermione und Ron beim Steinehüpfen

Thema: Deleted scenes
psycho-koffer

Antworten: 33
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01.04.2011 17:24 Forum: Film 7a - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1


NEUE UNVERÃľFFENTLICHTE SZENE
von Hermione und Ron beim Steine werfen Augenzwinkern )



das wohl süÃčeste was ich je in meinem ganzen leben gesehen habe?!? O.O
*sterb* Geschockt
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

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30.01.2011 20:14 Forum: Fanart




HUI! O.O .... WOW ..... breites Grinsen breites Grinsen breites Grinsen breites Grinsen
sooo schnell und sooo gut dabei? breites Grinsen hallo bitte das ist nicht "erst jetzt" sondern wirklich "sofort" gekommen =))
hätte nicht gedacht dass es so schnell kommt! Grinsen und es schaut sooo gut aus!! mir gefällt es total gut und die "schlichtheit" wie du meinst (ich finds zwar total "edel" xD) passt auch perfekt =)

ich brauchs noch nicht jetzt, nein ... muss es erst im mai abgeben, irgendwann mal breites Grinsen ich schreibs in deutsch und geschichte! Grinsen

nur zwei sachen zum bild:
a) die schriftarten - könntest du für "Harry Potter ..." vielleicht was geschwungeneres nehmen, vielleicht ein handwriting oder so etwas? oder passt das nicht zum bild? und für "Parallelen..." die Schrift von oben, auch in GroÃčbuchstaben bzw. Kapitälchen?
b) sollte beim hintergrund von voldemort der brunnen vielleicht nicht mit drauf? weil ja gerade DER den rassenwahn ausdrückt? Grinsen

nochmal tausend dank und wäre toll wenn du die beiden sachen ändern könntest! Grinsen
ich bin wirklich total begeistert!!!!!!! Applaus
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

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30.01.2011 16:02 Forum: Fanart


hallo leo Grinsen

freut mich dass du mir was machen willst! und tut mir leid für meine ungenauen angaben, also folgendes:

- für den hitler-party würde sich wahrscheinlich am besten ein bild vom reichsparteitag eignen, z.B. sowas ...


- das mit dem ministerium find ich in dem fall dann klasse, da es ja dann durch gegenüberstellung "reichsparteitag" und "ministerium" ne politische ebene bekommt! am besten eignet sich dann wohl eines aus 7.1?


- das bild von voldy ist folgendes, tut mir leid dass der link nicht funktioniert hat^^:

oder das hier, wenn du besser mit dem arbeiten kannst

danke und lg Grinsen
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

Antworten: 2.102
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30.01.2011 14:52 Forum: Fanart


hallo menschen Grinsen

ich hätte auch einen kleinen/groÃčen/vom arbeitsaufwand her nicht einschtäzbaren fanartwunsch, nämlich das "deckblatt" für meine facharbeit fürs abi!
ich schreibe über harry potter und die parallelen zum nationalsozialismus!


dina4 format, also 3508 x 2480






titel -Harry Potter und der Nationalsozialismus
untertitel -Parallelen zwischen Magie und Macht


das ganze sollte eine etwas okkulte, düstere, herrische stimmung erzeugen! also ich hätte es mir so gedacht, dass hitler und voldemort rücken an rücken stehen und in entgegengesetzte richtungen schauen oder beide am rand platziert werden und sich ansehen! das ist euch überlassen Grinsen
weiters hätte ich mir überlegt entweder das bild von voldemort den farben auf dem anderen bild anzugleichen oder umgekehrt, dass es eben ein einheitliches stimmiges bild ergibt! ihr könnt auch gerne noch im hintergrund hogwarts/reichstag etc. o.a. motive anbringen bzw. symbole die dazu passen, dass das bild also auch bereits etwas vom thema verrät! der hintergrund sollte halt nicht ganz leer sein Grinsen
toll fände ichs wenn man die roten "blutspritzer" vom voldemort-bild verteilen könnte, also auch über den "hitler-part"

gerne könnt ihr mit texturen etc. arbeiten! ich bin da völlig offen!
wichtig wäre noch im unteren bereich links, rechts oder mittig etwas "negative space" freizuhalten da darauf noch einige Informationen angebracht werden müssen wie Schülername etc. Grinsen

Ich hoffe das ganze ist irgendwie realisierbar und dass jemand Freude daran hat mal auch so etwas zu versuchen Grinsen
Vielen Dank im Vorraus!

psycho-koffer
peace out Grinsen Top
Thema: Fanartwünsche
psycho-koffer

Antworten: 2.102
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30.08.2010 13:21 Forum: Fanart




hey vielen 1000 dank für den walli Grinsen ))
sehr schnieke!!! =)
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