V1-News Rowling bewegt Tschechien zum Einlenken! 26.07.2004 um 14:35 Uhr von Ron
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Nach Kritik von Menschenrechtsorganisationen, der sich zuletzt auch 'Harry-Potter'-Autorin Joanne K. Rowling angeschlossen hatte, verzichtet Tschechien künftig auf vergitterte Betten in Psychiatrien. Die Gitter würden sofort entfernt, teilte eine Sprecherin des tschechischen Gesundheitsministeriums mit. Zum Jahresende würden auch mit Netzen versehene Betten abgeschafft.
Der Protestbrief Rowlings(wir berichteten!) habe den letzten Ausschlag gegeben, hiess es. Der Europarat und Amnesty International hatten die Praxis in psychiatrischen Einrichtungen wiederholt scharf kritisiert und verurteilt. Nach Ministeriumsangaben sind in Tschechien derzeit 20 von 9.657 Betten mit Gittern und rund 100 mit Netzen ausgestattet.
@Quibbler
JKR hat schon früher bei amnesty gearbeitet (!)
Aber ich finde das auch super.. Schade nur, dass sowas prominente Hilfe braucht und die Regierung nicht von selbst drauf kommt, dass das menschenverachtend ist..
31.07.2004 12:41
Lucius-Admirer unregistriert
Tschechien ist in der EU (also neu aufgenommen), also sollten sie sich schon an die Menschenrechte halten. Ich finds cool, dass JKR auch so denkt^^
26.07.2004 21:55
Carry unregistriert
Das ist schön zu wissen, das mache Berühmheeiten sich für Menschen einsetzen, so sieht man das sie noch so etwas kennen, wie schmerz. Ich habe Respekt vor Jo
26.07.2004 18:29
Schwester der Wölfe unregistriert
Mrs.Rowling setzt sich so sehr für Menschen ein, und wieder einmal hat sie etwas weltbewegendes geschafft!
Amnesty International hat endlich eine weitere berühmte Unterstützung bekommen. Hoffentlich werden noch viele weitere Länder von ihr dazu gebracht ihre menschenrechtsverachtenden Praktiken aufzugeben!
26.07.2004 17:59
Neskaya unregistriert
Durch ihren Protest hat JKR mitgeholfen, dass ein Misstand puplik wurde. Jetzt kann ein Umdenken stattfinden, dass viel nachhaltiger ist als Geldspenden.
Das, was Harry so liebenswert macht, sind, glaube ich, seine charakterlichen Stärken, die wir selbst gerne hätten, und es sind auch seine Schwächen, die wir nur allzu gut verstehen.